Band 
Zweyter Theil.
Seite
108
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te» hatte, ihre Armee angriff, sie nach hart-näckiger und langwieriger Gegenwehr schlugund dieselbe bis in die Stadt Zürich ver-folgte, wo sich seine Truppen der Magazine,der Militärcassen, eines Artillerietrains undanderer Beute bemächtigten, während dieRussen kaum Zeit hatten, sich nach Schaff­ hausen zurück zu ziehen. Der gute Lavater,welcher der Unordnung und Plünderung steuernwollte, ward von einem französischen Solda-ten tödtlich verwundet, und so das Opfersei-ner Menschenfreundlichkeit. Kein so traurigesEnde nahm der liebenswürdige Jdyllendich-ter Gcßner, sanft, wie sein Leben war, starber, und seine Mitbürger sehten ihm auf demSchützenplatz, der besuchtesten Promenade inZürich , ein Monument.

Zürich ist zwar rundum mit herrlichenSpatziergänqen umgeben, allein der schönsteund zugleich der längste ist der, welcher umden See oder doch wenigstens um die Par-thic deS Sees führt, welche noch in dem Can-lon liegt, und womit sich die Fahrten aufdem See selbst verbinden. Stündlich sind dazukleine Nachen in Bereitschaft, aber jeder, derdie. Ansicht der schöne» Ufer genießen und