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Die Waaren, welche man auf dem Rhein !herabführk, werden eine halbe Stunde ober ^dem Falle, wo das Wasser schon reißend zu !werden beginnt, und wo sich seine Wogenschon hie und da an Felsenblöcken schäumendbrechen, ausgeschifft; man führt sie weiter zu !Lande bis zu dem kleinen Schloß Wörth, wo jder Fluß schon wieder so ruhig wird, daß er ^sich beschissen läßt. Es scheint, daß die ersten §Bewohner von Schaffhausen Fischer und Schis- ^ser waren. Sie wird einzia durch ihre Lage!an dem Rheinfall bemerkenswerth. Das Näm-!liche ist bey dem Canton selbst der Fall, dervon jeher einer der schwächsten war, und dersich nur allmälig durch Vergrößerung seinesGebietes ausbildete. Seit dem Jahre iboi istSchaffhausen in die Eidgenossenschaft aufge-nommen, und ist zur Ausübung der politi-schen Rechte seiner Bürger in 24 Zünfte ab-getheilt, von denen 12 für die Hauptstadt und,2 für die Landschaft gerechnet werden. Siim-menfähige Mitglieder dieser Zünfte sind allemajorenne wirkliche Bürger oder Dürgers-söhne, die das 20. Jahr zurückgelegt h.chen.Der kleine und große Rath, welcher aus 74Mitgliedern besteht, wird von den Zünften