-Herzen entgegen und huldigten ihm mit ganzerZuversicht, die er auch wirklich am Tage derGefahr rechtfertigte. Da er zum Oberhaupteder freyen A ppenzeller ernannt ward, traf erso kluge Anstalten, daß der Feind, als er imJahre igosi. in das Land eindrang, alles zuseinem Empfange bereit fand. Die Gebirgs-bewohner halten die Hohen von Stoß besetzt.Diese wurden von dem Feinde unter einemfürchterlichen Regenwetter erstiegen; verge-bens wälzten die Appenzeller Holz und Steineherab, und schlugen sich wie Verzweif-lre;der Angriff war lebhaft, und wurde langefortgesetzt, und vielleicht wären die Bauernunterlege», hätte nicht Rudolph von Wer-de..bcrg durch sein geschicktes Commandoden Sieg an ihre Fahnen gefesselt. Mansagt, zur Niederlage des Feindes habe auchdie plötzliche Erscheinung eines Haufensmenschlicher Gestalten beygetragen, die ganzin weiße Tücher eingehüllt über die Bergehergezogen kamen. Es waren die Weiberder Hirten, welche in dieser Vermuminungdie Feinde in die Flucht schrecken, oder nebenihren Välern und Gatten ihr Grab findenwollten. Fürchterlich mähte der Tod unter
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Dritter Theil.
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