§in vierzig Schweizer - Stunden langesThal, von den Gletscherguellen der Rhone bis zum Genfersee , in den sich dieser Flußmündet, hingezogen; ein Thal, kaS dieseRhone seiner ganzen Länge nach bewässert,aber auch bey ihrem schlechten Userbetke häu-fig verheeret; dem setszchn Seiten - Thälervon eben so vielen reißenden Gießbächcn auS-gewischen, zugehen; umschlossen von Felsenund Gebirgsketten, über die sich wieder an-dere Felsenspitze» und andere mit Gletschernüberdeckte Berge erheben, welche gegen dieSchweiz, wie gegen Italien zu, die natür-lichen Gränzen desCantons bilden; ein Thal,das seiner Breite nach auf einem Raume vonzehn Stunden den bunten Pflanzenwechsel vonzehn Breitengraden darstellt, von der Rebe,dem Maulbeerbaum und der Granat« umSitten, bis zurRegion des ewigen Eises undSchnees, wo höchstens Steinbrech und trocke-ne Flechten die Spuren einer Vegetation ver-rathen, die der Strenge des Klima, der ver-dünnten Luft und der Unfruchtbarkeit einesaller vegetabilischen Erde entkleideten Felsen»
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