DER KÖNIG DER ZÜGE
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der Krise, in der sich der Roman als Form heute fürunser aller Gefühl befindet und für welche „Entfabe-lung“ nur ein halbwegs zutreffendes Wort ist, vergleichs-weise wenig berührt zu sein. Sein rassenmäßig be-stimmtes Elementar-Erzählertum macht ihn als Künstlerkonservativ und widerstrebt jener Auflösung ins Gei-stige, die er als „Entfabelung“ bezeichnet. Aber dieKrise bleibt bestehen, und die Frage, ob der Roman alten Stils heute noch möglich ist, wird nicht aufhören,die Produktion versuchend zu beunruhigen ...
Man ließ uns allein zur letzten Ordnung unserer An-gelegenheiten.
Der Orient-Expreß ging 7 Uhr 50. Vierzehn Stundenbis München. Wir hatten ebenso viele von Mainz hier-her gebraucht.
Letzte, lange Fahrt durch das lichtschleudernde,reklameflammende Paris .
Der Orient-Expreß ist ein adeliger Zug, der Königder Züge. Wer mit ihm reist, wird als hohes Mitgliedder kapitalistischen Gesellschaft mit voller Auszeichnungbehandelt, und das Souper im Speisewagen ist von einerGepflegtheit, die ebenfalls von der Selbstachtung desZuges zeugt. „M’sieur et dame —“ sagte der mit Kohleund großer Welt imprägnierte Schaffner, der uns dieBetten bereitete ... In der Frühe, bei Ulm , als wirzum Tee gingen, sagte er: „Guten Morgen!“