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Eikleitükg.
mehr gelegen ist, als an geistreichen Betrachtungendes speculirenden Autors, so haben wir uns zum Ge-setze gemacht, allen Fleifs auf den erstem Gegenstandzu wenden , und — wo es irgend möglich war — biszu den ersten Quellen der anzuführemlenThatsachcn zu-rückzugehen. Wir halten es auch für Pflicht gegen unsereLeser und gegen uns selbst, strenge Rechenschaft davonzu geben, wie weit dieses geschehen ist, und nicht andem Unfuge Thcil zu nehmen, der leider nur zu oftmit der Berufung auf schriftstellerische Quellen getrie-ben wird, indem ein Berichterstatter sich auf den ihmzunächst vorgehenden verläfst, und die von diesemangeführten näheren oder entfernteren Quellen, ohnesie selbst geprüft zu haben, im guten Glauben an denVorgänger nochmals nachweist. Deswegen haben wiralle nur von Anderen nachgewiesenen, und von diesen» entlehnten, von uns aber wegen Mangel an Gelegenheit
nicht selbst gelesenen Beweisstellen aus Büchern miteinem * bezeichnet. Alle Beweisstellen hingegen, wel-chen dieses Warnungszeichen nicht beygesetzt ist, sind/ von uns selbst nachgesehen worden. Auch bekannte
' und daher vielleicht minder bedeutend, und eines Be-weises nicht bedürfend scheinende Angaben haben wirmit den wesentlichen Beweisstellen belegt; was unsnicht.überflüssig, sondern schon um deswillen nothigschien, weil die Zusammenstellung der vielen Thatsa-chen in ein Ganzes, zu dem Zwecke, wie sie hier ge-schieht, ein erster Versuch ist; und weil wir uns beydieser Arbeit selbst überzeugen mufsten, dafs eitle un-bestimmte und unbelegte Anführung dieser Thatsachcn,wie man sie in vielen allgemeinen Schriften über phy-sische Geographie und Geologie findet, wie bey Va-reuius, lliccioli, Luloff, Bujfon, Bergmann , Bant,.dann besonders in einem von Wundern, die mit nicht