Band 
I. Theil.
Seite
91
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AFBICA.

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Von C al i c u t, auf der Küste Malabar, wird an-genommen, dafs die alte Stadt, mit ihren Festungs-werken aus gehauenen Steinen, vom Meere verschlun-gen , oder in dasselbe gesunken ist, so dafs nur kleineFahrzeuge über die Ruinen hinschiffen können (1).

Auch in dem Persischen Meerbusen, dessenUfer sonst an mehreren Stellen vorrücken, geht unterdeneingebohrnen Piloten die Sage, dafs an den Mün-dungen des Tigris, und zwar zwischen derjenigen,welche sie Khore-Wastah nennen, und dem östli-lich davon ausfliefsenden Arme, welcher Dorak heifst,eine Stadt gestanden habe, die in das Meer versunkenaey, und von welcher man die Dächer und Strafsenmit dem Senkbley wahrnehmen könne (2).

A £ r i c a.

Die Küsten des von dem Mittelländischen Meereabgewendeten Theils von Africa, von der StrafseBab el Mandeb an bis zum Vorgebirge der gutenHoffnung, und von da bis zu den Canarischen In-seln, liegen, in Ansehung alles dessen was ihre Be-schaffenheit in alter Zeit betrifft, für uns in völligemDunkel. Andeutungen von vorgegangenen Verände-rungen, auf Naturbeschaffenheit gestützt, sind zwarhie und da vorhanden, aber alles Historische verläfstuns hier. So sollen z. B. die felsigen Westküsten die-ses Erdtheils, längst der Sahara bis in das Marocca-nische Reich herab, eine Menge von Spuren dergröfsten Zerstörung zeigen, welche die Wogen des to-

O T. Bergmann phys. Beschreib, d. Erdkugel Th. 2. S«ct. 5.

C. 2. j. iso.

») Vincent, in tk« Voyage of Nearchu» p, 396,