zum Beispiel gegen die Schwester Oberin im Dorotheen-spital, die Sie so sehr in Verwirrung setzten."
„O, ich weiß wohl, daß ich ebenfalls meine Fehler habeund jemanden nötig hätte, der mir hülfe, sie abzulegen."
„Der will ich sein, Jmma, wir wollen einanderhelfen..."
/,Jch glaube nicht, daß wir einander helfen können,Prinz."
„Doch, wir können es. Haben Sie nicht eben schonernst und ganz ohne Spott geredet? Was aber mich be-trifft, so haben Sie ja schon nicht mehr recht, wenn Siesagen, daß es mir um garnichts zu tun sei und nichtsmir am Herzen liege, denn um Sie, Jmma, um Sieist es mir zu tun, Sie liegen mir am Herzen, und daes mir so unaussprechlich ernst mit dieser Sache ist, sokann es »richt fehlen, daß ich endlich Ihr Vertrauen ge-winne. Wüßten Sie, wie gerne ich das gehört habe,was Sie von Mühegeben und Näherkommen sagten!Ja, geben Sie sich eiir wenig Mühe urrd lasten Sie sichniemals mehr von jener Art von Unbeholfenheit, oderwas es ist, verwirren, die Sie mir gegenüber so leichtempfinden! Ach, ich weiß ja, weiß es so schrecklich gut,wie sehr ich schuld daran bin! Aber lachen Sie michaus und sich selbst, wenn ich Ihnen ein solches Gefühlerwecke und halten Sie zu mir! Wollen Sie mir ver-sprechen, daß Sie sich ein wenig Mühe geben werden?"
Aber Jmma Spoelmann versprach nichts, sondernbestand nun endlich auf ihrem Galopp, und noch mancheUnterredung blieb ohne Ergebnis, wie diese.
Zuweilen, wenn Klaus Heinrich auf „Delphinenort"