ein. Entweder der Staat wendet sich geradeswegs an dieKapitalisten und eröffnet die Subskription . . . IhreHand ist doppelt so breit wie meine", sagte sie; — „sehenSie, Prinz!" Und nun schauten sie lächelnd und glücklichbetroffen von dem einfachen Anblick ihre Hände an, seinerechte und ihre linke, die nebeneinander auf der goldenenTischplatte lagen. „Oder", fuhr Jmma fort, „die An-leihe wird durch Negotiation begeben, und es ist irgend-ein großes Bankhaus oder Konsortium von solchen, andas der Staat seine Schuldscheine..." „Warten Sie!"sagte er leise. „Warten Sie, Jmma, und beantwortenSie mir eine Frage! Lassen Sie auch die Hauptsache nichtaußer acht? Geben Sie sich auch Mühe und machen SieFortschritte? Wie ist es mit der Ernüchterung und Be-fangenheit, liebe kleine Jmma? Haben Sie nun ein bißchenVertrauen zu mir?" Seine Lippen fragten es nahe ihremHaar, dem ein kostbarer Duft entströmte, und sie hieltihr schwarzbleiches Kinderköpfchen still dabei über dasBuch gebeugt, wenn sie auch seine Frage nicht unum-wunden beantwortete. „Aber muß es ein Bankhaus oderKonsortium sein?" überlegte sie. „Es steht nichts davonda, aber mir scheint, daß es das praktischen Falles nichtnotwendig zu sein braucht..."
Sie sprach ernsthaft und ohne Anführungszeichen indieser Zeit, denn auch sie hatte ja, für ihr Teil, die Ge-dankenarbeit zu bewältigen, welche Klaus Heinrich nachder Unterredung mit Herrn von Knobelsdorff verrichtethatte. Und als er einige Wochen später auf seine Fragezurückkam, ob sie nicht Lust habe, den Hofball zu besuchen,und ihr die zeremoniellen Bedingungen mitteilte, die für