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worauf er mit verschlafenen Augen und einem gutmütig-melancholischen Lächeln stumm zu mir aufblickte.
Man kehrte allgemach in die Bibliothek zurück, lebhaft dasGeschehene besprechend. Es gab Tee, was sehr wohltat. Undalles endete damit, daß Reicher Theatergeschichten erzählte.
28as habe ich denn nun also gesehen? — Zwei Drittel meinerLeserwerden mir antworten: „Schwindeleien,Taschenspielerei,Betrug". Eines Tages, wenn die Erkenntnis dieser Dingeweiter vorgeschritten, dasGebiet popularisiert sein wird, werdensie leugnen, je so geurteiltzu haben, und schon jetzt, wenn sie dennalso mich für einen leichtgläubigen und suggestiblen Rausch-bold halten, sollte das Zeugnis geschulter Experimentatoren,wie des französischen Gelehrten Gustave Geley, sie stutzigmachen, der seinen Bericht mit der kategorischen Erklärungschließt: „Ich sage nicht: es wurde in diesen Sitzungen nichtbetrogen, sondern: die Möglichkeit zu einem Betrüge war über-haupt nicht vorhanden." Das ist durchaus mein Fall, und dieso reizvolle wie vertrackte innere Lage ist eben die, daß die Ver-nunft anzuerkennen befiehlt, was wiederum die Vernunft alsunmöglich von der Hand weisen möchte. Das Wesen der ge-schilderten Erscheinungen bringt es mit sich, daß auch dem, dermit Augen sah, der Gedanke an Betrug, besonders nachträglich,sich immer wieder aufdrängt; und immer wieder wird er durchdas Zeugnis der Sinne, durch die Besinnung auf seine ausge-machte Unmöglichkeit widerlegt und ausgeschaltet.
Aber, wird man mir vorhalten, drei Viertel aller Medien,sind Schwindler und als Schwindler entlarvt. — Das ist eineschlimme verwirrende Tatsache — um so verwirrender, als invielen dieser Fälle, ich möchte annehmen in den meisten, die böseAbsicht des Betruges, der clolus, fehlt. Ich bin überzeugt, daß