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das Erlebnis Nietzsches und das des russischen Wesens." Jetztsind bei den „bmtretiens ll'ete" in Pontigny Franzosen undDeutsche übereingekommen, daß als Wecker und Bildner heu-tigen LebeiiSgefichles drei Geister für beide Länder zu nennenseien: Whitman, Nietzsche und Dostojewski . Aber ein Franzose,Gide , war es, der, nur halbzufrieden, hinzugefügt hat: „f'aibesoin clans tont cela lle Ooetbe."
Es sind jetzt viele Russen, unser verworrenes Leben teilend,bei uns in Deutschland , und der Name, den der freie Franzosenannte, um ein für die Gestaltung des Neuen unentbehrlichesElement des Maßes, der Harmonie, Klarheit, Gesittung undmenschlichen Ganzheit zu bezeichnen, dieser Name, Europas edelster, ist uns Gewähr, daß wir von Rußland nicht nur zunehmen, daß auch wir, wenn es empfangen kann — und wiesollte sein weicher, hochherziger Sinn es nicht können —, ihmzu geben haben.
Ihr zwiesprachiges Bilderwerk aber, zu dem gewiß auchunsere russischen Gäste dankbar greifen werden, sei ein neuesZeichen der Kameradschaft zweier großer, leidender und zu-kunftsvoller Völker.
1922