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Eisen haben (Beschreib. Oberamts Münsingen 1825. 66). Schon der Bergrath Widenmann (Rösler, Beytr. Natg.Wirt. 1790 II. 216 und III. 63) hat ihn gekannt: es ist ein schwarzes festes etwas zum Körnigen geneigtes Gesteinmit vielen gelblich grün glänzenden Olivinpunkten, die durch Verwitterung bleichen und erweichen, und dann gelblicheund rothe Punkte geben, je nachdem sie wenig oder viel Eisen enthalten. Grössere späthige Stücke von Hornblendemit starkem Glanz und mattere um und um krystallisirte Augite liegen vereinzelt darin. Auf der Höhe fanden wireine Gneusscholle mit weissem Feldspath und schwarzem Glimmer, worin kleine Rostflecke deutlich rothen Granatverratben. Genau dasselbe prächtige Gestein lag auch auf den Feldern südöstlich vom Uebersberge westlich Würtingen.Ob es verschleppte Stücke sind? Aus dem Berge kommt eine Quelle, die sich unten in Erdfallen verliert. HerzogKarl leitete sie nach Grafeneck, „sie that aber nur 3 Tage lang ihre Dienste“, denn die Heucheln zersprangen mitlautem Knall (Höslin, Beschr. Wirt. Alp 1798. 330). Noch jetzt liegen die Rinnen von Stubensandstein dort herum.Der Sternberg 2945' erhebt sich ziemlich kahl 624' über der Lauterquelle 2321' von Ottenhausen. Eine feuchteSchlucht führt von hier am Nordgehänge hinauf, sie wird im lichten Walde von Dolomitfelsen überragt, und schon inhalber Höhe liegen einzelne schwarze Blöcke herum. Oben treten wir dagegen in einen Krater von 250 SchrittenDurchmesser im regelmäßigsten Kreise ausgebildet. Die Wände bestehen aber aus plumpen zuckerkörnigen Kalken «etwa 50' bis 60' hoch. Nur die wenig nach Süden ansteigende Sohle birgt zersplitterten Basalt, woraus eine klareQuelle, der berühmte Sternenbrunnen, hervortritt. Vor einigen Jahren wollte man ihn nach Gomadingen leiten, undda zeigten die Schürfe in der Umgebung nur zerklüfteten Basaltgrund, der freilich durch Auslaugung und Verwitterungsehr gelitten hatte: eine tuffartige Masse, stellenweis mit eigenthümliehen rothen Bol durchzogen, schaute wirr zwischenunveränderten Basaltstückcn hervor. Der Churfürstliche Forstgeometer, späterer Oberfinanzrath von Nördlinger, hatden Basalt zuerst aufgefunden und beschrieben (Denkschriften der vaterländischen Gesellschaft der Aerzte und Natur-forscher Schwabens 1805 Bd. I. pag. 481). Ganz ähnlich macht sich der kahle Dietenbühl an der Hürbenhalde,nur liegen hier grössere schwarze Basaltblöcke herum, welche mit einem nach Nordwesten geöffneten Halbkreise vonweissem «Marmor umgeben sind, wie schon die Schraffirung der Karte zeigt. Leider geben die Flurkarten für solcheDetailstudien auch nicht den geringsten Anhalt. Nach der neuesten Messung ragt das Signal auf Kalk 2892' hinauf,während die Quelle 2714' im Basalte 178' tiefer liegt. Auch diese versiegt bald im zuckerkörnigen Kalke, und er-reicht den nahen Fischbach nicht.
Zwei weitere Basaltpunkte übersieht man leicht: der eine liegt auf freiem Felde im Zeige Egelsteinnordwestlich Grabenstetten an der Neuffener Strasse, wo links der Fahrweg nach dem Walde Böllen abzweigt. Esist der vorzüglichste Basalt des Blattes durch Frische, Härte, Schwere und Homogenität. Zahllose Flecke von Olivinerglänzen aus der matten Grundmasse. Am Terrain merkt man nicht die Spur, und ich würde die Sache ganz über-sehen haben, wenn nicht einige Steine an der Strasse zu der Stelle geführt hätten, wo das Material sich über einigeMorgen ausbreitet. Den andern Punkt wies schon Herr Graf von Mandelsloh unterhalb Urach auf der rechten Thal-seite der Erms im Walde Buckleter unter dem Etzenberge nach. Dieser zeigt Neigung zu kugelförmiger Abson-derung. Man hat damit Versuche zu Strassenmaterial gemacht. Er enthält zwar grössere Körner von Olivin zwischenunzähligen kleinen, ist aber vielfach von schneeweißem Faserzeolith durchzogen, so dass die Stücke stark mit Salz-säure gelatiniren. Auch erregt die etwas matte Grundmasse mit einem Stich ins Grauliche Verdacht. Er gehört ebenschon zu jener Masse, welche gangförmig die kalkbrockenhaltigen Tuffe durchsetzt, und damit gleichsam eine Zwitter-natur annimmt: am Bolle unter dem Burgwalde südlich Owen (Blatt Kirchheim) wird gegenwärtig ein solcher Gangabgebaut. Derselbe ist noch tuffartiger, indem er eckige sehr veränderte Kalkstücke enthält, die in Folge von Hitzenicht blos gerundet und zuckerkörnig geworden, sondern auch in ein mehrere Linien dickes Lager von Faserzeolithgehüllt sind, was offenbar durch Einwirkung der Kieselsäure auf den Kalk entstand. Wenn man den Karfenbühl unterdem Rossberg südwestlich Dettingen in gleicher Weise durchschneiden würde, so kämen im Innern gewiss ähnlicheSachen zum Vorschein, so dass manche der Tuffpunkte in der Tiefe Basalt vermuthen lassen.
Basalttuffe gibt es dagegen viel mehr, und da sie durch die Basaltbreccien in Kalkbreccien übergehen, inwelchen das Vulkanische nicht gewiss nachgewiesen werden kann, so lassen sich dieselben bei den zahllosen sonstigenRandverstiirzungen nicht sicher zählen. Doch gewinnt man durch die Menge der klaren Punkte insonders mit Bei-ziehung des Kirchheimer Blattes gar bald die Ueberzeugung, dass es sich hier um tief eingreifende geologische Ver-hältnisse handelt. Die Abarten lassen sich kaum alle beschreiben, und namentlich verhalten sie sich in Beziehung aufVerwitterbarkeit ausserordentlich verschieden: die einen zerfallen schnell zu schüttiger Erde, die andern bleiben da-gegen lange fest, und sind dann als Bau- und Marksteine weit verschleppt, was leicht zu Irrungen führt. Im Faitel-