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Während jener auf seinem spitzen bewaldeten Gipfel mächtige Schollen von SFelsen trägt und Marmorblöcke am Ge-hänge liegen, worunter die deutlichsten Basalt-Tuffbildungen anstehen. Sowie jüngere Blöcke in den Butschen Vor-kommen, sind sie des vulkanischen Einflusses wenigstens verdächtig. Das zeigt sich
5) an der Holzelfinger Steige in der Hönlinshalde unter dem Burgsteine. Sobald man von Unterhausenher den Bang passirt hat und oben bereits Holzelfingen sieht, fallen einem die grossen Blöcke auf, doch meint mansie seien einfach oben vom Felsenrande herabgestürzt. Allein die neue Strasse entblösste an zwei kleinen Stellendeutlichen Basalttuff. Wäre sie nicht, so würde man lange auf das Phänomen kein Gewicht gelegt haben.
Noch versteckter werden die Sachen auf den Höhen, wo weder Blöcke ja öfter nicht einmal das Terrain dasAuge leiten. Nur das Wasser allein macht aufmerksam. Gleich wird dies klar in
6) Gross- und Kleinengstingen. Beide Dörfer liegen in einer Art Becken, was in nassen Jahren durchHungerbrunnen sogar an Ueberschwemmungen leidet. Unabhängig von der Sauerwasserquelle in Kleinengstingenkommen im Tuffe süsse Quellen vor. Schon Schübler hat die erdigen und durch Verwitterung sehr entstellten Massengeschlemmt, worin namentlich lichtbrauner vulkanischer Glimmer den Ursprung verräth. Ausserdem liegen Tuffbrockenund zersetzte Granite dazwischen. Doch könnte man sich hierin täuschen. Dagegen täuscht der granitische Quarznicht. Viele schwarze Plättchen können wohl nur aus dem tiefer liegenden braunen und schwarzen Jura stammen,ja auch Stückchen von deutlichen Eisenrogensteinen verrathen es, dass hier aus dem Innern etwas hervorgefördertsein muss.
7) Würtingen hat nicht blos viel Wasser, sondern der ausgezeichnete Tuff erhebt sich in nackten Buckelnmitten in der Strasse, die Bauern nennen ihn sehr bezeichnend Wasserboden. Die Kirche nördlich steht wieder aufeinem Kalkbuckel. Nördlich und südlich davon versinkt das Wasser. Der Tuff liegt also in einer Art Becken, dagegen
8) Ohnastetten 2645' württ. an der Spitze eines Thaies auf einer geschlossenen Zetafläche. Die Oberamts-beschreibung Urach 1831 gab seinerzeit 3061' an! Gleich das erste Haus von Holzelfingen her liegt auf „Erzabergles-boden“, so heissen sie den Basalttuff, welcher den ganzen südlichen Th eil des Ortes einnimmt, der durch neue Gra-bungen von Brunnen jetzt keinen Wassermangel mehr leidet. Erdfälle unterhalb des Ortes nehmen das Schneewasservon Westen her auf, während das Tuffwasser den Wiesengründen folgt, welche durch das sogenannte Fensterle in dasEonsinger Thal münden. Südlich vom Fensterle kommt man auf den berühmten Eonsinger Hungerbrunnen, nördlichhatte 1857 ein Bauer Lohrmann von Lonsingen einen l 1 /.,' bis 2' dicken Gang von Basalttuff erschürft, worin dervulkanische Glimmer und braune Bolus ihm falsche Hoffnung auf Erz gab. Auch zwischen Würtingen und Ohna-stetten an der alten Bömerstrasse unter der Leinhalde steckt im gelben Lehm ein etwas dunkler Thon mit grünlich-grauen, rothen und weissen Punkten, verwitterten Kügelchen, aber ohne Spur von Bohuerz. Grössere weisse stein-markartige Stücke scheinen nichts als verwitterter Granit zu sein, und das Ganze muss wohl zum verwitterten Basalt-tuff gehören. Ohnastetten und Würtingen haben auffallend schwarzen Boden, welcher nach der Ansicht Hildenbrand’smit den Basalttuffen in Verbindung stehen könnte.
9) Döttingen zeigt nur auf einer trichterförmig vertieften Stelle im Unterdorfe bei der Wette auf den Baisen-wiesen Basalttuff. Das Wasser versinkt bald in der Erde, obwohl der Zug des Thaies, an dessen Gipfel es liegt, insBaumthal zum Dolderbrunnen führt. Die Masse hat freilich sehr durch Verwitterung gelitten, ist aber schon amThone nicht zu verkennen.
10) Sirchingen steht dagegen auf der grossen Wasserscheide, worin die Dächer einzelner Häuser nach ent-gegengesetzten Enden zur Donau und zum Bheine abfliessen. Die Brunnen haben sehr deutliche Stücke hervorge-fördert, namentlich in der Gegend der Kirche und des Schulhanses. Es sollen auch Erbsensteine und Schneckendarin liegen.
11) Apfelstetten bietet den südlichsten Punkt. Es liegt zwar so recht mitten im zuckerkörnigen Kalke ander Spitze eines Thaies, aber gleich zwei Quellen, die aus Lehm und schwarzem Boden kommen, machen uns stutzig.Bei sorgfältigem Suchen im Schutte aus Kellern und Brunnen fand Hildenbrand Glimmerblättchen, Magneteisen, Quarzund sogar Landschnecken Helix, die wie bei Laichingen das mittel-tertiäre Alter beweisen.
12) Auingen bei Münsingen hat zwar Wasser im Basalttuff, aber derselbe ist so stark mit jüngern Jurakalkenhauptsächlich ^Platten überladen, dass er selbst dem aufmerksamen Beobachter entgeht.
13) Gruorn in der Nähe des Dietenbiihls zeigt nicht blos im Dorfe, sondern auch im Hengbrunn am Wegenach Aglishardt einen mit viel Epsilongestein gemischten Basalttuff. Nördlich davon mit Gruorn in einer Linie amMünchberge auf Aglishardter Markung findet sich eine sumpfige Stelle, wo der Pflug Basalttuff zu Tage bringt. Bechtsoben liegt