De Cambio.
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' 4 - Weil auch der Stylus Mercantilis mit brauchen , ah hat es bey dem , was wegen Pr£-v gebracht, daß, Falls einer von einem Tertio fentirung , Acceptirung und Bezahlung , auchMeine eigene Rechnung, und dann vor andere von schleuniger Execution der Wechsel - Bneffe , inpelben absonderlich zu fordern bat; der Ter- dem Cburfl. Sachs Marckt - Rescript vorn if.Ju-l Us aber keine völlige Zahlung thut, ein jeder, lii Anno 1621. und dessen Declaration vorn 21.J fcy einheimisch, oder fremd, zuforderst von Julii Anno 1660. sowohl in dem Decisiv- Befehlpjenigen , was scontrirt oder bezahlet worden, vorn 4. Septembris Anno 1669. klar lieh Verord-ly e i? en Conto zu faldiren befugt sey: So lassen nel, auch noch ferner unter andern, die sich der■ lr e§, wann die Scontrirung vor Ausbrechung WechselBrieffe bedienen, nicht weniger als unterM Falliments geschehen wäre, dabey betven• Kaufs-Leuten allenthalben sein Verbleiben, undtfl ‘ ' ' wird darüber billig fteiff und feste gehalten.
Nachdem II. in der Extension des Marckt-
te n Urtana mentio fit des girirten , transportir-W °^ er ^MJhten Wechsel - Brieffes; ex qui~sutela aliqua observanda. Solent literaä
§• XXIII. In dicta Ordinatione Fran-
fi quidem continere nomen prassentan-
Rescripts auff die Weibes-Personen de dato den8. April. Anno 1675. angeordnet, daß auch wie-der die Weibs-Personen, welche Kauffmannschaffttreiben, nach dem Wechsel- Stylo zu verfahren,
^ S .’ sed cum hoc saepius impedire soleat, quo so bleibet es dabey auch ins künftige , jedoch mit<J Dus pecuniam exigere valeat, addi solet: dieser Erklärung, daß, wenn eine ledige oder. tY Commisi, hoc est, ut illi solvatur, cui auch vereblicbte Weibes - Person , welche, ihre^®fentans exactionem commiserit; interdum eigene , und zwar soviel die Eheweiber anlanget,j? r ° ne hic tertius opus habeat praesentantis vor sich ohne ihren Ehemann absonderlich Hand-, alterius (qui Commisi dicitur) no- lung führet, in ihren eigenen Namen einen Wech-Cum vero remittenti fel-Brieff ausgegeben, ob es gleich ohne Vollwort,
Autorität und Einwilligung ihres Ehelichen oder
a exprimi solet.
ail dato,
«leti
^ 0| (semper constet, quis ille fit, cui com-poffit exactio, receptum est, utremit-^ in dorso cambii scribat mandatum de
exi
gendo cambio, & spatium aliquod relin-
andern Curatoren , auch ohne vorgegangene Er-innerung ihrer weiblichen Privilegien und Rechts-Wohlthaten geschehen , dennoch wider sie nachInhalt obangezogenen Marckt - Rescripts verfah-ren werden sollet Welches denn auch Krafst die-ses dahin erstrecket wird , daß eine solche Frau,
cui praesentans inscribat,-quis exigerea 0 ibium debeat; & hoc vocant, indoffiren,
a Ua si in dorso cambii scribere. Quod si ergo „ . - - , j ^ --
f d orso unus alteri exactionem cambii adserj- welche, wie itzt gemeldet, ihre eigene HandlungM & ita aliquoties personae mutentur, wann treibet , in Handels-Sachen vor einen andern sichie indoffementen vielfältig multipliciret und fort- verbürgen, und gut sagen, und darwider das^schrieben werden, id appellare solent, giri- SCtum Vellejanum , ob sie gleich dessen zuvor, quod non ubivis permissum. Vid. Joh. nicht erinnert, auch demselben von ihr nicht re-Heydiger in der Anleitung zum gründlichen nunciret worden , nicht vorschützen klönte , son-Mftand des Wechsel - Rechts c. 5. p: 3 6. dem dasjenige, wozu sie sieb verbindlich gemacht,
§. XXIV. Mentio quoque ibi fit, des genau zu erfüllen und zu zahlen fall angehalten
werden. Allermaffen auch die , so das ein undzwanzigste Jahr ihres Alters noch nicht erfüllet,wenn sie eigene Handlung treiben, und ßch darin-nen zu etwas verbinden , daffelbe allerdings zu
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Wcontriren , refcontri & scontrirung , de quo^ in Ordinat. Lipfiens /. 10. quse phrasis ItalisOriginem debet, Raphael de Turri de Cambiis
^isp.2. Q.zo. n.5. Et nihil aliud est, quam , - ~
^utua cambia in se compensare, hoc fine, ne halten schuldig, und dagegen mit der RestitutionSper ex cassa solvere compellantur, Sie in integrum nicht zu boren seyn.
“Äen die Wechsel gegen einander abschreiben ,* So viel nun III. die Form und Art SerWecb-
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in cambiis locus est compensationi, sei-Brieffe betrifft, dieweil selbige unter Handels*
L. 2. Resp. 102. num.g. feqq. Ne ergo Leuten gnugsam bekant und eingeführet, so hatde oriantur , quousque cambia per es damit auch forthin fein Bewenden, und fallen«n^nfatimiem soluta, wie weit fie gegen ein- dieselben, es mag der empfangenen Valuta, wie
% Q j ^geschrieben, sublata seu invalida pro- zwar an ihm selbst billig wäre 's darinnen gedachtX #ta E ft aCut ’ S Lipsiensibus privata seyn, oder nicht, einen Weg wie den andernc & jnjunctum, ut in speciali libro kräfftig und gültig seyn.
Anlangende IV. die Präsentirung und Accepti -rung der Wechsel - Brieffe, daran sowohl bey Re-gulier- oder Meß-Wechseln, und Irregulier- oderWechseln ausser denen Messen , viel gelegen, soist dißfalls vornehmlich zwischen eigenen und an -
11^ ^atio,
iihj-Q Lamento; vel in alieno scontro, h. e» pro notandis ejusmodi compensatio-Confecto , quo cqrtior inde probatior J posst.
tr,
Conf. Ord. Lips de Camb. /, 24.XXV. Plenior provisio circa con-
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vi S cam ^^l eS Lipsise autoritate Sere- dem Wechsel -Brieffen zu unterscheiden. DennRirss Actoris Saxoni® prodiit Mens OStohr. e j n eigener Wechsel- Brieff, er sey noch in derqus cum multa contineat, quse ersten Hand oder an andere transportiret, bedarfobservationibus Lectori ansam dare keiner sonderlichen Präsentation noch Acceptation,
' p -~ r - sondern der Schuldner ist denselben jedesmahl zur
Verfallzeit zu zahlen schuldig, oder muß gewarn-ten , daß in dessen Verbleibung wider ihn nachWechsel - Recht verfahren werde.' Da auch derSchuldner vor der Verfall - Zeit verstorben wäre,darf' dessen eigener Wechsel-Brieff seinen Erbenebenfalls nicht absonderlich zur Acceptation pr£-
sentiret
ea ndem hie inserere libuit:
Z<i hw f War L Wechsel-Brieffe, als welcheS,efijjJ or ^ r!a! g der Handlung erfunden und ein-an geh< ei ' Vor ” t b m lkb Kauf - und Handels - Leute' dieweil aber auch viel andere hohe und“Hdern ^ etjr ° nen zu i' 3yer Bequemlichkeit, und ausUrsachen sich derselben zum Öfftern ge-