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Ls qualitate & conditione Personarum matrim. contrab.
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j ^LII. . Praeter ea qute dicta sunt hoctr ali ere ncuni hit personis matrimonium con-^edijg i]T°? e - ]nt ^ us s ne ad hoc obtinendum^Uit er tu rpibus & improbis,ut com-N> a ” er * ^oiet, utantur. Inde abstinen-^perr ^^^P^onibus, cöncuffionibusj fal-%r e fu. ° n ^us, & aliis modis, quibus con-^ c Ord 1 Cor V u g es 9 improbi homines solent,Nia ate & socero animo agendum,v Mentj° Por!:et: uC ^ v ^ nse committantur pro-
Tandem autem & hoc non^on- U ®» Mod fi hoc modo ineatur ma-Vst: Urn , illud etiam non ethnico sed
riß. —", «mu etiam non\ a £ ö more consummetur & inaugure-H(j , 0n stat enim ex deploranda praxi,Pro r ^^ e m matrimonium inter Christianoshabeatur, sed si videamus, qua\ qi 5 intrahatur, sane bacchanalia ponuptias celebrari dixeris. Quod\ ], Ur ius videatur,
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adducam testimoni-
. uov. Vives de Cbrifi. fem. I. 2. c. iZ.i,,* em phatice disterit: Nuptiae fifint sacra-
^ r t ^ 5 fi castum & purum opus, cui adeste De-%s l!Is i velut auspicem , ecclefiam videmus /st*^ erre f tamquam pronubantem quorsum at-tot flngitiorum & nequitiae instrumenta, con-hlq p r ° r um & feminarum, coetus a vino & cra-Snf tant ^m> vellicantium, palpantium , nugan-
*it ’ Artibus ad accendendam libidinem compos -%iß nto cuttu, tanta pompa? Et Erasinus dehtit, niat, hn. p. 264. Quis docuit sanftem con-de ^ e $ oneri b a bacchamlibus auspicari? Aliate stimonia adduxit Dn.Prsses Difs.dehq. 1 a:y am. in matrimon. Cap. 3. i. 49. b
^ndo' XLI V. Plura requisita in contra-i^ciind ^ffiinonio observanda, ut juste, &I W UI53 intentionem Dei, autoris ejus, in-k u'^mplo Tobise tradidit Dn.PreesesDz/pkir ni atrim. is. 42. & seqq. quo in praesentijj^ni remitto.
^i.»- XLV. Ut vero haec quee de interna*%. ltate personarum dicta sunt, eo magis il-Nna ^ ’ cum illi, qui omnia secundum^ 5 '5 1 communis consuetudinis judicant,\ a ^ a gis exemplis, quam rationibus con*Hac '».adducam exemplum, quod reve-5 nit ^Utigit. Cum enim quidam in eo es-femina quadam, publica & solen-Nni * a contraheret, in prsescntia agna-\, a ° utraque parte, hoc sermone nego-S spicatus est:
stys ibekatidt was die Ursache dieser unser
i'hfruf* fiy* und warum mi °b er k*b'
P Zen„ er zu bemühen; nemlicb dass fie mö-s e 3 n i bey meiner jetzigen öffentlichenfkiJ: Weil aber diese Sache von solcherbitte gar inständig , ehe wir zuman- fch'titen, mir zu erlauben, meinen
ec s en ,^ nn Kt} d Meynung, des gleichen mei-
bt y dieser Sache, ihnen allen aufrieb-s ne »i damit sie künftig, vor jederman ,6 e wujjem Zeugnis bievon abstatten hon-
$ eine gemeine Sache, die wenig•ty ausser dem Ehestand leben,
Pqi l '\^ a türlkh } der beyde Geschlechte
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sucht zu vereinigen. Dabero die meisten Men-schen,, dieses, weil es fast allgemein, vor eine <?argeringe Sache achten. Allein , wenn man $ie et-was genauer anstehet, findet man bald, dass es ei-ne hochwichtige Sache sey, davon der meistenMenschen Wohl und Wehe grösten Theils depen-dant, Hat nicht Gott selbst den Eheßand einge-setzet, und Adam mit Eva verbunden ? das ist ge-wiss nicht umsonst geschehen. Es ist also der Ehe-stand kein Werck von Menschen eingeführet,son-dern von Gott selbst, der die Menschen tüchtig da-zu macht, eingesetzt. So muss demnach, wie inallen Dingen, also auch vornehmlich hier, derWille Gottes als des Urhebers und Stiffters, dieeinzige Richtschnur seyn. Gott muss selbst dieHeyratb machen , und die Ehe-Leute zusammenführen, und fie segnen. So wird die Ehe, nachdem sonst gemeinen Sprichwort , im Himmel ge-macht. Wir muffen gleichsam wie Adamschlaffen , und Gott gantz gelösten seyn, bifs Eruns eine Evam zuführet , die wir nur bey ihmsuchen, und aus seinen Händen annehmen miisten.
Eine jede Sache kan gut und böse seyn, nachder unterschiedlichen Absiebt die der Mensch da-bey bat, denn auch die heiligsten Dinge werdenunbeilig, wenn sie aus böser Intention geschehen.Also km auch der Ehestand gut und böse, heiligund unbeilig seyn, nach der unterschiedlichen Ab-stehst /0 die Menschen dabey haben.
Gott hat Adam die Evam zugeführt zu ei-ner Gehiilffin; weil Er es nicht gut ansähe, dassder Mensch alltine sey. Aber zu welcher Hülffe?etwan nur zur leiblichen 'düstern Hülffe ? alleindieser brauchte Adam nicht,da er noch im Para-diess war s oder vielleicht nur zur Hülffe Kinderzu zeugen ? Nein. Denn wir lesen nicht dass A-dam im Paradiefe Kinder gezeuget habe, denn eshiess erst nach dem Fall: Und Adam erkandtefein Weib Evam; Sondern, Gott sahe schon vonferne, dass steh in Adam etwas r egete , und erihm untreu seyn würde; damit er ihn nun davonzurück halte, gab er ihm eine Gehiilffin „ damitSie beyde desto■ ungehinderter in dem Paradis -sehen Leben, nach dem Willen Gottes wandeln ,mit einem Munde und Platzen Gott loben, einerden andern fiäreken, von aller Sünde abmahnen ,und also in solcher Unschuld Kinder zeugen fal-ten, nach ihrem Bilde, und also auch nach demBilde Gottes , auf dass die Welt mit Menschen er-füllet, und Gottes Nahme an allen Enden und Or-ten der Erden möchte hoch gepriesen werden. Da-her auch Adam, da er wegen seines erschreckli-chen Abfalls von Gott zur Rede gefetzet ward ,warum er vorn verbotenen Baum gegessen , sichdamit rechtfertigen wolte: das Weib das dumir gegeben hast gab mir, und ich als. Gleichals wolte Er sagen. Gott hätte ihm ja die Evamzu seiner Gehiilffin gegeben, warum hätte sie ihmdann den Apfel gegeben, Also ist warbaftigEvadie von Adam eine Gehülffin zum Leben seyn fal-te, ihm eine Gehülffin zum Tode worden.
Dieser angezogene Zweck, nun,muss auch dervornehmsteZweck bey allen denen seyn,die in diesenStand treten wollen , dass Sie sich also mit einan-der vereinigen, dass Sie mit einem Geiste und mitzusammengesetzter Kraft, Gott loben imdihm die-nen, sich untereinander stänken und ermuntern, inallen geifi-undleibl Nöthen, welche nach dem FallHh 2 dazu