Band 
[Volumina III et IV.]
Seite
131
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Quomodo acquiritur , defendatur probetur Jus Cer& Rubrz,

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- tlls c ^ nn ' ar nerntiim fit, quippe cujus idem von Käyferl. Majestät in denen ertheileten Comiti-%, a( j 9c Legis scripta; & constitutionis ex- ven und Adels - Brieffen absonderlich vergönnet ZUut quicquid expressa constitutio- werden pfleget-, und sonst niemand desen zugebrau-r ’ ^ lac er * arn inducatur, per text. eben befugt, dahero auch die Posse(f alleine ohne vor-

^ii

^ in.is l> t-ocupl. L.-y.c. 5«. ax.i 5. Dubium hergehenden Titulo kein Befügnüß operken kau; So

3 te 0 jj l!Tl E, etiam talia, quae ex naturali li- ist der Landes-Fürst Titium dahin , daß er wegen ge-arr 111 nw '''liscue omnibus competierunt, brauchten rothen 'Wachses den Titulum feiner vor-potuisse referri ad Regalia; geschützten Poffeff beybringe, anzuhalten wohl be-a nt pleraque,quae habentur in tit. fugt. V * R.W. EtScabinatus Hallensis in eadem ^9

E. G. jus venandi, aucupandi,

3 iiiQ n S 111 Lttore maris inventas suas saci-. «U:

t fdyf P r ° Lac mea sententia anno praete-ül S> V(; rjj^ r0nUnt ' av it Facultas Juridica Lipsi-,\k$ e - 1S: Hat Titius biß anhero feine singe-Jstgehe , tej °der was er sonst aus feinen Gerich -n tn Sr rothen Wachse, auch einen der-

b e $ , f n fi e gtl > tvie bey Cantzelleycn einge-

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dcj.

* ,l>tr &ocl} S Zur Wissenschaft kommen , denselbenCf e>1 ’ auch bey nahmhafter Straffe, entwe-rt * (tus J zu fl e hen, °^ er f em B e ßgnüß und Ti-efes jf s beyzubringen, ihme anbefehlen lasen,J ter n % r , derselbe biß dato nicht gethan nach%r e / n f alt eurer Frage '

nioeefa

causa, verbis : Ob nun wohl nach etzlicher Rechts-Gelehrten und Publicifien Meynung , der Gebrauchriparum &c. Eteapro- des rothen Wachses insgemein allen denjenigen, so

tu., Drn k-..- <■-:-- in Dignitate conftituiret, und also auch denen von

Adel und Doäoribus zustehen soll , und darneben einjeder bey feiner bescheinigten Poffeßon vel quafi zttschützen, hingegen aber niemand titulum fu<e poffes-stonis zu docken gehalten ist : fedennoch aber und, . j . o dieweil nicht nur in vorigen Seculis der Gebrauch

nicbf UC ^' t ’ Es will aber der Landes-Fürst fol- des rothen Wachses denen Grafen des Reichs und an-

/i a ffß e hatten , sondern hat bald anfänglich, dem Standes-Personen specialiter verstattet worden,

sondern auch noch heute zu Tage von R oem. K äy-ferl. Majestät in denen Adel Briefen als ein sonder-bahres Privilegium allergnädigfl concediret wird,und also ausser dergleichen fpecial-Concession steh des-sen niemand anmaßen darf Dahero der Landes-Fürst Präfiantionem für steh hat , und also dessenIntention wider Titium sattsam gegründet ist ; fnwelchem Falle dann denselben die contravenirendenUnterthanen titulum poffefßonis nicht allein zu do-cken schuldig, sondern auch der Landes-Fürst demangemaßeten widrigen Gebrauch zu contradicirenwohl befugt gewesen ; So ist des Titii angezogenePoffeff vor manutenibel nicht zu achten , sondern ervielmehr Titulum poffeßionis zu docken , auch, bißsolches zu recht beständiger Weife geschehen, sichttf n 7 H ' Käyferl. Majestät aüergnädigfi er- des Gebrauch des rothen Wachses gantzlich zu erit-f Htb e ^ e ^Priefen zu ersehen, daß die Freyheit halten schuldig V. R- W.

ff <t l>fo*jJ / ' ac hse zu siegeln einem und dem an- Haec omnia tamen, quae modo diximus , sion 7 ®kf^hnie^^^ vergoennet worden, daraus denn aliter intelligenda sunt, quam si possessor in nu-i( \ fetz 5 daß solches, ungeachtet ein ausdrücke da possessione se fundet, quod si enim a Principe

cfökbfy Essais nicht vorhanden, ein jeder, so conventus statim possessionem immemorialem

f’ßcl, ßWüegium nicht vorzulegen hat, fol- alleget, non poterit ad ulteriorem tituli editi-a V°f ort vugebrauchen befugt, zu- onem compelli, Dn.Brunnem, Confil. 5 1. n. 6.

etn>an hierunter einige ^Emulation oder Frustra enim de Titulo quaeritur post imme- 7 *

h ~ Un g des der hohen Landes - Obrigkeit ge- morialem postesiionem edoctam, quia in tali

Ob nun wohl Titius(r , daß einem jeden, mit was fürt f%sfif£ eln wolle, und also auch des rothen

Ai|( f$end s

hierbey zu bedienen, in Anfhung fol-ft£ e *fich‘ S au Hrücklich verboten , frey flehe > ge-dann auch eine geraume Zeit hero des -

r y l. Privilegien die rothe Wachs- Freyheit

Ühffstffhet ,• Dennoch aber und dieweil in dem(, Kmf l ß ten F-xtracl der erneuerten Tax- Rolle^ rtv ^ e S’‘ m d ,e rotne Wachs- Freyheit?, to« f enthalten, und aus unterschiede-

yi Hf

zu verfpühren : Da denn diejel- possessione nulla tituli allegatione nedum pro-t/’ ^ Unternehmen zu verbiethen wohl be- batione opus est; Sixtin. l.c. Conf Marp. V. r.

\ß s ■ Wß dann auch solch Geboth von dem Conf n. 100. sed sufficit tanti temporis posses-

%,^n, f 0 diesem des Titii Beginnen und sionem docere, Hartm. Pistor. /1. z.qu. 46. n. 22.^ er Regelung mit rothen Wachse jeder- 23. Namque titulus fatis eo vipso notus ac? 4

<, tt l e,it enj? er st te gelu n g mit rothen Wachse jeder- 23

kf^erscif^he» nach widersprochen, an denfel- allegatus censetur, si tempus demonstratum,

L SpT f le dhdi ergangen, und er also desfals fei- Matth. de Afflict. dec. 239. in fin. cum tempus\ 0 ß ( h anziehen mag ; So ist er auch , hoc sit loco tituli, & vim Legis > privilegii, ac. Zu ten Sachen, sich des ßegelens mit rothen expressae concessionis a Principe factae obtine»'^hl 1 , l fstifi e J nt halten, oder, so er desten befugt zu st, utsupra deduximus, quib.adcLDn. Brunnem,Ktß st * ei,,en gewissen Titulum beyzubringen Conf. 167.7?. 21.

tct . Qnod confirmaruntJCti Witte* Coronidis loco paucis adhuc videndum ent, ?Z

e ödem modo in eadem causa fu- quomodo puniendus sit is, qui citra modos pr®-^P r onunciarunt, verbis: Wann nun dictos jus cera; rubrae sibi arrogare intendit ?\t aU ff dkPoffeff vel quafi, in welcher Et puto,distinguendum esse,an dolose &quidem ?4

E, f e i d a g er ’ beziehen will, auch ferner fürgeien in conremtum Principis hoc faciat, an vero exh t) f r,: h ei n n> ‘ t ff ot ^ en Wachse zu siegeln niemah- simplicitate & imperitia; Priori casu eadem ?§ab er ^ff^tliches Geboth verboten worden; plane pcena tenebitur, qua; criminis simplicis^4ch te G* 1 ^ dieweil durch eine vor langerXeit Laesae Majestatis reos alias manere solet, cumali ei ff Q hnheit der Gebrauch des rothen laesae majestatis crimen incurrat, qui aliquidß i n Standes - Personen , und die in adversus Principis vel Reipublicae superiorita-\jf kleben } ^ e ß n den , nachmals auch denen je- tem, dignitatem, & existimationem non di*y t( t n> 0r f durch ein sonderbares Privilegium recto sed per indirectum, jura scilicet majesta»fstl Zu k$emmef, Gestalt denn solches tis usurpando, machinatur,Dn.Joh.Jac. Schütz.

' Dt fpw. V% R a Gompend.