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sie genau 1800, was einem durchschnittlichen Jahreszuwachs von100 Mitgliedern entspricht.
Mit Ende 1880 war der Vereinsschatz auf 302,000 Fr. ange-wachsen, worin das Vereinshaus mit 279,000 Fr. inbegriffen ist.
Die Einnahmen des Jahres 1880 belaufen sich auf rund 95,000 Fr.,
und zwar:
Laufende Einnahmen: Aufnahmsgelder, Jahresbeiträge,
Saalmiethen, Zinsen (Coupons) u. s. w.66,755 Fr.
Für den Vereinsschatz: (Ablösungen 13,800 Fr.,
Geschenke 3659 Fr.).. . . . . 17,459 „
Hierzu noch ausständige Beiträge.10,762 ,.
Zusammen . . 94,976 Fr.
Hiervon wurden für laufende Ausgaben, als Druckkosten,
Gehalte, Steuern, Zinsen u. s. w. verausgabt . . . 57,570 Fr.
Der Verein veröffentlicht ausser den nach jeder Versammlungan die Mitglieder versendeten vorläufigen Sitzungsprotokollen unterdem Titel: Memoires et compte-rendu des travaux de la Societc desingenieurs civits. eine Zeitschrift, welche früher alle zwei, seit Jahres-frist aber allmonatlich erscheint und für 1880 einen Umfang von1450 Seiten nebst vielen Tafeln einnimmt. Die beste Denkschriftwird mit einer werthvollen goldenen Medaille gekrönt. Durch seineVerhandlungen während des abgelaufenen Jahres unter der Präsident-schaft des Herrn Alex. Gottschalk, früheren Maschinen-Directorsder österreichischen Südbahn, hat der Verein einen nicht geringen Ein-fluss auf den in Frankreich gegen die Eisenbahn-Verstaatlichung einge-tretenen Umschwung ausgeübt und die Auszeichnung erfahren, dassdurch Decret des Präsidenten der Republik vom 24. November 1880der eben erwähnte Vereinspräsident als ständiges Mitglied in denreorganisirten Plisenbahnrath (Comite consultatif des chemins de fer)berufen wurde.
Bei dem unbestreitbaren Ansehen, welches der Verein derCivil-Ingenieure errungen hat, und bei dem Umstande, dass er dereinzige verkehrs-technische Verein Frankreichs ist, der nicht an einebestimmte Schule oder an eine bestimmte administrative Laufbahn(Vergl. VII) geknüpft ist, muss es wundern, dass derselbe bis jetztdie Glieder der beiden Corps der Ponts-et-chaussees und der Mines vonsich ferne gehalten hat. Solche erscheinen wohl je und je über be-sondere.Einladung gastweise in den Vereins-Versammlungen, betheiligensich auch an den Verhandlungen, aber in der Liste der Vereinsmit-glieder sucht man ihre Namen vergebens.