großen Brande des Escurials ein Raub der Flammen ge-worden. Die Tabak-Pflanze führt nach Hernandez in deraztekischen Sprache den Namen Pycietl oder Uetl. Es warenin Mexico zwei Arten bekannt, von denen die eine auch.Omaphpetl genannt wurde. Ueber den Gebrauch des Tabaksund seine Benutzung in der Heilkunde zog Hernandez Er-kundigungen ein, auch soll er Samen nach Spanien gesendethaben, wo er seiner schönen Blüthen wegen als Zierpflanzegebaut wurde. Man rauchte damals in Merico die getrockne-ten Tabakblätter, mit wohlriechenden Krautern, Harzen undGewürzen vermengt, aus Nohrstengeln, wie sie der PaterBernardino de Sahagun beschrieben hat, welche manTabacos nannte. Ueber die Wirkung des Tabakrauchens fügtHernandez folgendes bei: es verursacht Schlaf, entferntdas Gefühl der Ermattung, beseitigt Schmerzen, besondersdas Kopfweh, es bewirkt AuSwurf des Schleims, erleichtertasthmatische Zufalle und stärkt den Magen. Im Uebermaßjedoch ist es nachtheilig, denn es bewirkt eine entzündliche
>) Bei kecclu I.ib. 5. l?np. SI. p. 173. l>e k^ciell 8eu x»bsco eumÜAura. l-lk 8. Lsp. 80. p. 3IL. l>e 'l'sbseis Ha^tinorui», «i»vslilexicsui vocsnt kachelt. xsbsco8 voesnt Xrunillnum esvs per-forstsque krsAineiits; se8i>ni Ooaersiilein lon^e pulvere esr-bonum extrin8ic»8 illils, intrin8ic»8 vero Xelt, I.ir>ni(jsmbrs,Xocliicocotlt, el iiiteriinm »IÜ8 qnib»8(Ism cslentibus pls»li8,styue 0 <Ioribu 8 reserta. Horum incen8orum, es psrte r>us pleul8uut, iuino ex slters lrscto, Uevorsioque, velnt quoOsm 8»rs>-meoto, 8om»»8 iiitlucitur, et omiiis Isbori8 et Is88iluiliiii8 Iiedc-tstur 8en8u8. tzuis etisiu «lolores omnes, ac prsecipse capitis,8S(Isul»r, piluits tluen8 sä pect«8 expuitur, zuvsulur S8»»nativi,el ec» rnbornlur veulrieulu8. Lsvenaus tsme» e8t ni»iu8 corum«8U8, slioijiii^ecur Oistemperiem esIiOsin onntrudit, i« csciiexisi»-<j»e et olis8 slreeti»,ie8 ineiOilur iucursOiles.