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des StromS zieht sich eine hohe Felscnwand hin, von der dieIndianer glauben, daß der Große Geist in derselben oft ver-weile. Stets machen sie an diesem Felsen Halt und legenauf demselben etwas Tabak und Adlerfedern als Opfer nieder.Carver erzählt, daß er mit einem jungen Chef der Winnebago -Indianer die St. Antons-Fälle des Mississippi besuchte, welchedie Indianer für einen heiligen Ort halten, an dem sich derGroße Geist gern aufhalte. Sowie der Chef den Wafserfallerblickte, betete er mit lauter Stimme und unter sonderbarenGeberden zum Großen Geiste. Dann warf er als Opferseine Tabakpfeife und Tabakbeutel in den Strom, und hier-auf auch seine Armbänder, sein Halsband und seine Ohrringe.Nun forderte er Carver auf, seine Pfeife anzuzünden, ummit ihm zu Ehren des Großen Geistes zu rauchen.
Der Missionär Heckewelder *), der während eines dreißig-jährigen Aufenthalts unter den Indianern Gelegenheit hatte,sich mit ihren Sitten und Gebräuchen bekannt zu machen,gibt an, daß sie an einen Großen Geist, Manitto, glauben,sowie an diesem untergeordnete Geister, denen jener die Machtund Herrschaft über die Elemente gegeben habe. Sehr oft,sagt er, bin ich Zeuge gewesen, daß die Indianer bei derAnnäherung eines Sturms oder Ungewitters sich bittend anden Geist, Manitto, der Luft wendeten, um die Gefahr abzu-wenden. Ich habe auch gesehen, fügt er bei, daß die Tschip-pewäer an den Seen Canadas zum dem Manitto der Gewässer
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