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vor einigen Jahren aus Amerika nach Europa gebracht wor-den, und werde bereits in Spanien , Brabant und Englandin den Gärten gezogen. Er beschrieb und bildete zwei Artenab, unter dem Namen Ilmba sanota sivv Indseum ms^us,und 8unn ssnotu siv« labaeum minus.
Der berühmte Pflanzenkundige Carl Clusius l), wel-cher den Samen des Tabaks oder Petums aus Brasilien nach Portugal gelangen läßt, hat vier Arten von Tabak be-schrieben, und gibt von zwei Arten Abbildungen. Sein ?otumlutitolium ist augenscheinlich biieotinna tudacum, die Spiel-art mit ungestielten breiten Blättern. Sein kotum nnxusti-tolium ist die Spielart mit gestielten Blättern, und das ?etumtertium ist die Spielart mit ungestielten schmalen Blättern.Das kotum guurtum endlich ist unverkennbar biieotians,rustiva Ferner fügt er bei, der Tabak werde bereitsseit einiger Zeit, wegen seiner vorzüglichen Arzneikräfte, inden Gärten Brabants von Edelfrauen gebaut. Man gebrauchedie grünen und getrockneten Blätter, und bereite daraus eindestillirtes Wasser. Auch bediene man sich des Tabaks mitVortheil gegen alte Geschwüre, Brand, Krätze, Flechten undAugenleiden. Außerdem gibt er an, Stephanus, der Leib-arzt Kaisers Carl des Fünften, habe sich von dem Nutzender frischen Tabak-Blätter gegen den Kröpf überzeugt. Clu-sius schließt seine Nachrichten mit den Worten: In 8umma,kstum?snLvea ^uaeckum est rrcl omnis Ksnoris morbos.
Von dem Arzneigebrauch des Tabaks haben noch anderespanische Aerzte gehandelt, namentlich Bartholomeo Mar-
>) 8i'n>i,Iicium meSiesmeoMriim ex novo orbe Selatorum, quorniniu msckicios usus est, Iiislvnis. ^ntverpiae. 1574.