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des Kurfürsten mit stattlichem Kopfputz, im Schleppkleid undHermelin-Mantel, wie sie dem mit Orden geschmückten Ge-mahl höchsteigenhändig die lange holländische Pfeife mit einemFidibus anzündet. Zu beiden Seiten des fürstlichen Paarssitzen die Generäle und Minister mit Alonge-Perücken, nachabgemessener Rang-Ordnung, in Tabakdampf gehüllt.
Viel ungezwungener und natürlicher dagegen ging es inden Abend-Gesellschaften deS Königs Friedrich Wilhelmdes Ersten zu, die unter dem Namen des Tabak-CollegiumShistorischen Ruf erlangt haben. Jeden Abend versammelte derKönig, wo er sich auch aufhalten mochte, Generäle und Mi-nister, die sein besonderes -Vertrauen genossen, um sich. Zuden Gesellschaften wurden auch beredte und witzige Lfficiere,Gesandte und ausgezeichnete Fremde eingeladen. Auf hölzer-nen Schemeln an einem großen Tische von Eichenholz sitzend,ein Bierkrüglein vor sich und eine dampfende kleine hollän-dische Pfeife im Munde führend, unterhielt man sich auf dieungezwungenste Weise über die Tages-Neuigkeiten. Die Gäste,denen das Rauchen nicht zusagte, wie der alte Fürst von Dessau ,nahmen, um das Ensemble nicht zu stören, eine nicht bren-nende Pfeife in den Mund. So hielt es auch der Oesterrei-chische Gesandte, der Graf Seckendorf. Der bekannte Histo-riograph und erste Präsident der königlichen Akademie derWissenschaften, Gundling, las die Zeitungen vor, commen-tirte sie, und hatte zugleich die Rolle eines Hofnarren über-nommen. Ausführliche Nachrichten über das Tabak-Eollegiumhat Preuß ') gegeben. Vor mehreren Jahren wurde auchnoch ein Gemälde, welches eine Sitzung desselben darstellte,im Schloß zu Charlottenburg aufbewahrt. An den Genüssen