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nach jeder großen Anstrengung die erste Erquickung. JederBeduine führt nach Wellsted auf Reisen sein Kaffee-Geschirr, seine Pfeife und Tabak bei sich. Sowie Abendsnach einer Tage-Reise die Zelten aufgeschlagen sind, wirdsogleich Kaffee bereitet und eine Pfeife angezündet, wobei dieBeduinen oft einen großen Theil der Nacht im Gesprächzubringen, oder im Erzählen der Mährchen der Tausendund einen Nacht. Die Pfeifen der armen Beduinen sind sehreinfach, sie bestehen aus einem Kopfe von schwarzem Thonund einem langen Schilfrohr.
In Pemen findet man, wie Niebuhr ?) berichtet, überallKaffechütten, Mokeije, in denen man Kaffee oder Kischererhält, und in denen geraucht wird. Arme und Soldatentrinken beim Rauchen nur Kischer, oder ein aus den Schalender Kaffeebohnen bereitetes Getränke. Es ist allgemein Sittein Arabien, daß einem Fremden beim Besuch, sobald er zumSitzen aufgefordert ist, eine Tabakpfeife, eine Tasse Kaffeeund Confitüren gereicht werden. Solches berichtet Wellstedauch von seiner Audienz beim Sultan von Aden. Das ge-wöhnliche Vergnügen der vornehmen Araber besteht in Be-suchen in den Abendstunden, wobei in einem kühlen Zimmergeplaudert, Tabak geraucht, und Kaffee oder Zimmtwaffergetrunken wird, wie Burckhardt^) von den BewohnernMekkas, Tamisier und Rüppel§) von denen Djettas imHcdjas erzählen. Die Frauen und Töchter der Scheikhs
7 ravols in ^r»b!s. Vol. 2. p. 64.
Reisebeschreibung nach Arabien und anderen umliegenden Ländern.Kopenhagen 1774. B. l. S. 173. Beschreibung von Arabien S. 106.') Reise in Arabien. B. 1. S. 49. 6S.
*) Reise nach Abyssinic». B. I. S. 171.