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zu sein. Nach den von vielen Reisenden mitgetheilten Nach-richten sind alle jene Lander bewohnenden Völkerschaften, dieArmenier, Georgier, Grusier, Tscherkessen, Abassen, Oßeten,Tschctschenzen, Truchmenen, Jmmerier und Lesghier demTabakrauchen sehr ergeben. Koch') sah selbst in den abge-legensten und einsamsten Winkeln der Kaukasischen Berg-schluchten Tabakraucher. Gebricht es ihnen an Tabak, sorauchen sie getrocknete Baumblätter und andere Kräuter.Stets führen sie ihre kleinen, selbst verfertigten Tabakpfeifenbei sich. In Armenien ist auch die Persische Pfeife im Ge-brauch. Tabak pflanzen die Einwohner in ihren Gärten.An vielen Lrten wächst ein guter Tabak, namentlich in Im-merien im Thale des Rion, und zwar iNootiann ru8tiea.
Aus Persien gelangte das Tabakrauchen wahrscheinlichdurch die Karavanenzüge der Usbeken nach Lst-Turkestan oderin die kleine Bucharei, sowie nach West-Turkestan oder diegroße Bucharei, in die Länder Kokand , Badakhschan undBuchara . Das Gesetz verbietet hier zwar das Tabakrauchenund Weintrinken, und dieses Gesetz wird in jenen Ländernstrenger gehalten, als in irgend einem anderen Lande desIslam ; dennoch wird es vielfach übertreten, und fast Jeder-mann raucht im Geheim. Nach Wathen?) geht in Kokandein Mohtasib in den Städten umher und ertheilt jedem dieBastonade, den er beim Tabakrauchen und Weintunken an-trifft, deshalb wird nur im Verborgenen geraucht und getrunken.Nach Burnes^) ist das Rauchen in der Stadt Buchara