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auf den Straßen und öffentlichen Plätzen ebenfalls strengverboten, obgleich Tabak und die zum Rauchen nöthigen Ge-räthschaften an vielen Orten feilgeboten werden. Jedermann,den man auf der Straße rauchen sieht, wird vor den Kadigefordert, der ihn entweder peitschen, oder mit geschwärztemAntlitz auf einem Esel durch die Straßen führen läßt. Indie Turkländer Turans wird Tabak theils aus Persien durchdie Karavanen der Usbeken eingeführt, theils bringen auchChinesische Handelsleute Tabak, Schar, auf der Karavanen-Straße über Kaschgar und Uarkand, den die Kaufleute vonKokand in die Turkestanischen Länder absetzen. Tabak wirdferner hin und wieder gebaut, der überall den Namen Tamakführt. Burnes >) fand in Buchara den zu Kanschi gewach-senen Tabak sehr gut. Die Turkomannen-Horden am unterenGurgan und Karasu, die Pamud, tauschen nach EonollyTabak und Luxus-Artikel von umherziehenden Krämern gegenFilze und Teppiche ein. Die Bucharen pflegen dem Tabakgetrocknete weibliche Hanfblüthen zuzusetzen, was ihn auf-regender macht.
Große Liebhaber des Tabaks sind ferner alle Bewohnerder südöstlich an Persien grenzenden Länder, Herat , Kelatoder Belutschistan und Kabul oder Afghanistan . Burnes^)sah beim Uebergang über den Hindu-Kusch selbst die in gro-ßer Dürftigkeit lebenden Hazaras oder Huzaras Tabak rau-chen, und in einem elenden Hause derselben fand er Bewir-thung gegen Tabak, Pfeffer und Zucker. Das Tabakrauchengelangte muthmaßlich aus Persien in jene Länder auf der
') a. a. O. B. 2. S. 143.
x'ravels inlo Noklisia. lloixlon 1833.
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