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zum Rauchen und Kauen zubereitet wird. Die Malabarenin Travancore kauen leidenschaftlich Tabak. Der Rajadieses Landes, der sich das Monopol des Tabakhandels vor-behalten hat, zieht davon einen großen Gewinn. Viel Tabakwird nach Coromandel und Sumatra ausgeführt, und manschätzt den Werth des jährlich ausgeführten Tabaks auf Hun-dert fünf und zwanzig bis vierzig Tausend Goldpagoden. DieCultur des Tabaks auf Ceylon haben die Holländer vorzüg-lich in Aufnahme gebracht. Im Jahr 1831 waren nach Ber-tolocci') mehr als 10,000 Acres mit Tabak bepflanzt.
k) Sunda-Jnseln.s) Ja» a.
Das Rauchen und Kauen des Tabaks scheint auf Javaund den Sunda-Inseln im sechzehnten Jahrhundert nochnicht in Gebrauch gewesen zu sein; denn keiner der früherenReisenden, welche den Indischen Archipel besucht haben,Pigafetta, Drake und Cavendish, gedenken desselben.Wahrscheinlich wurden die Indianer erst zu Anfang des sie-benzehnten Jahrhunderts durch die Holländer mit demselbenbekannt. Nach einer von Stamford Raffles ?) aus denAnnalen Iava's geschöpften Nachricht wurde das Tabakrau-chen auf Java im Jahr 1601 eingeführt, während der Re-gierung des letzten Kaisers von Mataram , PanambahanSedo Krapp ak. Nach der im Jahr 1602 erfolgten Grün-dung der Holländisch-ostindischen Compagnie besuchten die vondieser ausgerüsteten, unter den Befehlen von Cornelius
>) Vierv of Legion. k.onäon ISIS. p. 1SS.2) vescrlplic»! at' tava p. 85.