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Houtmann, Warwick u. a. stehenden Schiffe öfters Java.Im Jahr 1611 errichteten die Holländer bei der Stadt Ja-catra ein Fort, welches den Namen Batavia erhielt, und derHauptsitz des Holländischen Handels mit den Sunda-Jnselnwurde. Won hier aus scheint sich der Gebrauch des Tabaksschnell über Java und alle jene Inseln verbreitet zu haben.Der Botaniker Numph i) will von alten Javanern erfah-ren haben, daß die Tabakpflanze schon vor Ankunft der Eu-ropäer als Arzneikraut benutzt worden sei. Dem aber stehtentgegen, daß der Tabak weder in der Malaischen noch inanderen dortigen Sprachen einen besonderen Namen hat,sondern nur als Tabaco, Tamaku oder Tambacu bekannt ist.
Alle Bewohner Java's, sowohl die Malaien und Hollän-der, als die dort lebenden Chinesen, Hindu und Neger sindjetzt dem Tabak leidenschaftlich ergeben. Er wird gerauchtund gekaut, selten jedoch geschnupft. Die Malaien verfertigensich sogenannte Stroh-Cigarren, indem sie Blätter der Nipa-Palme in Stücke schneiden und in dieselben feingeschnittenenTabak wickeln. Auch bedienen sie sich hierzu der trocknen Blät-ter, welche die Kolben des Mais einhüllen. Jeder Malaieträgt einen kleinen Borrath solcher Cigarren bei sich, hinterden Ohren oder im Haar unter dem Kopftuche. Der Susu-hunan oder der Kaiser von Solo raucht sehr große Cigarren,deren feiner Tabak mit wohlriechenden aromatischen Sub-stanzen vermischt ist. Niemals rauchen die Malaien aus Psei-
') Herbarium Xinbomense 1°. 3. p. 225: ^ 8en>oribu8 intellexi^avanis, illuü a parenlibua ilerum aulüverank, labaci piantamin ^ava kuisse notsm, antkyuam Idi kuerunt ?ort»xsiü, b. s.ante »nimm Okrial! 1496, aemiguam vero aii enetivnem, sockl.inlum moclo sä usum meaioum, uaanimo enim conseusu Inäi»llscnliaot Sk8e tabaei 8nelionem ab kuroxaeia di0!c!88e.