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und von den Mongolen das Roß. Nur die allerärmstenBattas begnügen sich mit einem Nöhrchen aus Bambusund einem Pfeisenkopfe von Holz. Ein Radja aber würdebefürchten, nicht für voll angesehen zu werden, oder glauben,daß ihm eine sehr wesentliche Bedingung zu seinem Lebens-glücke abginge, wenn er sich nicht des Besitzes von wenig-stens einer ansehnlich langen und einige Pfunde schweren,massiven Messing-Pfeife rühmen könnte, die er auf allenReisen mit sich schleppt, und die selbst des Nachts nebenseinem Lager ruht. Das 3 bis 4 Fuß lange Rohr dieserPfeife besteht meistens aus mehreren Stücken, die auSein-andergenommen werden können. Der Kopf ist eben so breitals hoch, halbkugelig oder trichterförmig, mit einer umgekehrttrichterförmigen Basis. Sowohl auf die Ausarbeitung derOberfläche des Rohrs als des Kopfs ist alle Battaische Kunstverschwendet, der man eine gewisse Zierlichkeit nicht abspre-chen kann. Diese Pfeifen sind so schwer, daß sie nicht langeausgestreckt gehalten werden können, sie werden daher beimRauchen mit dem Kopf auf die Erde gelegt. Aus solchenlangen Radja-Pfeifen darf aber kein gemeiner Batta rauchen.
Aus diesen Pfeifen rauchen die Nadja's bei ihren Zusam-menkünften, namentlich bei den scheußlichen Opfern des Ean-nibalismus. Wird ein unglücklicher Kriegsgefangener oderein Verbrecher verurtheilt, lebendig verzehrt zu werden, sositzen die Radja's auf einem freien Platze, ihre bräunlich-rothen Mantel, mit Corallen gestickten Säumen, um dieSchultern geworfen, die Beine auf Lrientalenart unterge-schlagen, in einem Kreise, in der Nähe des Pfahls, an demdas Schlachtopfer gebunden ist. Ihre gewaltigen Pfeifenhalten sie gravitätisch ausgestreckt, deren Köpfe in der Mittedes Kreises wie kleine Krater dampfen. Hunderte von Lan-