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zen der Krieger sind in die Erde gesteckt, und umgeben denKreis der Häuptlinge gleich einem Walde. Musikanten er-heben einen wilden Lärm mit kupfernen Kesseln und Trom-meln, den die Töne einiger Elarinetten und Geigen grelldurchdringen. Zur Seite der Versammlung sind Feuer an-gezündet, um das Fleisch des Gefangenen oder Verbrecherszu rösten. Mit ein Mal nimmt ein Radja seine Pfeife ausdem Munde und legt sie feierlich quer vor seine Füße, wo-rauf die Musik verstummt. Dann erhebt er sich mit aus-drucksvollen wilden Geberdcn und unter heftigen Bewegun-gen seiner Arme hält er eine Rede, und veröffentlicht dasTodes-Urtheil. Nun zieht der Radja sein Messer (.Raul)und schneidet vom Leibe des Verurtheilten das erste Stückab, gewöhnlich von der inneren Seite eines Vorderarms oderaus einer Wange, wenn sie fett ist. Jubelnd hält er esempor und saugt mit von Wollust funkelnden Augen etwasvon dem ausfließenden Blut. Darauf tritt er zu einem derFeuer, um das Stück Fleisch ein wenig zu rösten, und ver-schlingt es gierig. Jetzt fallen alle Anwesenden über dasblutende Schlachtopfer her, dem sie das Fleisch von denKnochen lösen, am Feuer rösten, und mit etwas Salz undPfeffer verzehren, wobei sie das Jammergeschrei des Unglück-lichen, der mit noch nicht gebrochenen Augen Stücke seinesKörpers braten und essen sieht, nicht zu rühren scheint. DasGerippe, von dem der letzte Rest des' Fleisches abgeschabtund verzehrt ist, wird außerhalb des Kampongs eingescharrt.Die scheußliche Anthropophagie und der Eannibalismus, derenschon Nie. Conti, Odoardo Barbosa, Mendez Pinto,de Barros u. A., bei ihren Reisen im Indischen Archipelgedacht haben, herrscht nach den Nachrichten von Junghuhn unleugbar noch jetzt bei den Battas, und die Motive dazu