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einem hohen Berge, nicht weit von der Stadt Kuchin amFlusse Sarawack gelegen ist.
Nach Francis kann kein Dapak heirathen, weil er vonallen Mädchen verschmäht wird, so lange er noch keinen Kopfabgeschlagen hat. Dagegen hat er die freie Wahl unter allenMädchen, und ist ein hochgeehrter Held, wenn er abgehaueneKöpfe vorzeigen kann.
Die Dapaks leben sehr einfach und mäßig. Sie nährensich vorzüglich von Reis, Früchten und Fischen. Ihr Lieblings-Getränk ist Palmwein. Nach Frank S. Marrpat *) bestehtihr größter LnxuS im unmäßigen Gebrauch des Betels undim Kauen und Rauchen von Tabak. Zwischen der Oberlippeund den Zähnen haben sie beständig eine kleine Rotte Tabak.Aus zusammengerollten trockenen Blättern von Tabak bildensie Cigarren und blasen den Rauch durch die Nase aus.Einige Stämme der Dapaks, sowie die auf Bornco lebendenPapuas und Bugis rauchen gleich den Battas aus messin-genen Pfeifen. Den Tabak erhalten die im Inneren Bor-neos , im Lande Succadana lebenden Dapaks von den Chi-nesen und von dem Sultan von Pontianak , und zwar gegenGeld und rohe Diamanten.
0) Lclcbcsodcr Makassar.
Die Eingebornen dieser Insel, sowohl die in der West-hälfte wohnenden eigentlichen Makassaren, als die in der Ost-hälfte lebenden Bugis, obgleich leidenschaftlich dem Betelkauenergeben, verschmähen dennoch den Tabak nicht, welchen sierauchen und kauen. Chinesen vorzüglich führen Tabak zu,doch wird er in vielen Gegenden auch gebaut, namentlich in
l) a a. O. i>. 77.