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Medaillen, als Belohnung für geleistete Dienste. In seinemAnzüge unterschied er sich übrigens nicht von einem gemei-nen Kalmücken. Bunge wurde mit Thee und TürkischemTabak bewirthet, und mit Ghilan-basch oder Schlangenköpfen(t^praeg. monota) beschenkt, die zum eleganten Anzügeeiner Kalmückin gehören.
Ledebur*) machte bei seinem Verweilen am TscharvschKalmückschen Saisans einen Besuch, die er in großem Putzeantraf. Sie waren in bunte Chinesische Seidenstoffe gekleidet,welche mit Pelzwerk von Füchsen gefüttert und mit Zobel besetzt waren. Den langen weiten Kaftan hielt ein schönverzierter Gürtel zusammen, an dem eine mit Bronzeund Silber reich verzierte lederne Tasche hing, worin sichdas Feuerzeug, Schwamm, Stein und Stahl befand. Inweiten schwarzen Halbstiefeln trugen sie den Tabakbeutel unddie Pfeife. Nach der Begrüßung wurden die Pfeifen gefülltund angezündet, welche von Mund zu Mund im Kreiseherumgingen. Hierauf wurde Thee und Zwieback servirt, unddann begann das Branntweintrinken.
Im Jahr l84l kam Tschihatscheff?) auf seiner Reisein den Altai mit Russischen Kalmücken und mit Doedantzi'soder mit doppeltzinspflichtigen Kalmücken zusammen, so ge-nannt, weil sie an Rußland und China Tribut entrichten.Sie nomadisi'ren am Alpengebirge an der Katouna. Er rauchtemit ihnen Chinesischen Tabak, Schar, aus kleinen kupfernenPfeifen. Im Thale Alach und Kemtchik, aus dem ein Zu-fluß des Jenisei entspringt, welcher den Namen Lulou-Kem
>) a. a. O. B. I.S. 170.
SLieiitlti'hii«; ckling I'XIlul orientale et les partws »Ha-cetttes «le la t'roiniere <Ie Oiinv. I'sri» 1815. 4. p. 139.