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Uralgebirge, langst des Eismeers bis zum Meer von Ochozk undzur Behrings-Straße, sind große Freunde des Tabaks und ermacht einen ihrer vorzüglichsten Lebensgenüsse aus. So be-richten alle Reisende, welche die verschiedenen Provinzen desAsiatischen Rußlands besucht haben, von deren Nachrichtenich die wichtigsten mittheilen werde, der Richtung der Ländervon Westen nach Osten folgend.
Die im unwirthbaren Norden in großer Dürftigkeit leben-den Samojeden, sowohl die, welche in Europa am weißenMeer vom Flusse Mesen bis zur westlichen Abdachung desUrals wohnen, als die, welche sich an den Küsten des Obi-schen Meerbusen und an den Ufern des Obi und Jenisei auf-halten, sind nach Er man große Liebhaber des Tabakrauchens,und der Tabak, den sie von Archangel erhalten, ist für dasarme Fischervolk ein theurer Luxusartikel. Auch die am Obund Jrtisch und deren Nebenflüssen lebenden Ostiaken warenschon im Jahr 1692, da sie Jsbrand Jdes^) bei seinerauf Befehl Peter des Großen nach Peking unternomme-nen Gesandtschafts-Reise besuchte, eifrige Tabakraucher. Ersah Männer, Frauen und Kinder rauchen. Sie hatten ausgebranntem Thon, Stein oder Mammouthknochen verfertigtevierkantige Pseifenköpfe mit kurzem Rohr. Der Tabak hattefür sie einen so großen Werth, daß sie für ein kleines StückRollen-Tabak zwanzig große Störe gaben. Zur Zeit, da sichGeorg! ^), Pallas und neuerlichst Erman unter denOstiaken aufhielten, war auch das Tabakschnupfen üblich.Die Männer führen stets Schnupftabak in einem Gefäß bei