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Im Jahr 1791 halte der Cvmmodore Billings ') vielfachenVerkehr mit den Tschuktschen in der Bai Anadprsk und amOstkap , die alle stürmisch Tabak verlangten und dagegen andie Schiffsmannschaft Pelzwerk, Wallroßzähne, Wallstschbartenund selbst ihre Kleider verhandelten. Die Weiber ertheiltensehr bereitwillig gegen Tabak, Knöpfe und Glaskorallen ihreGunstbezcugungen, sogar in Gegenwart der Männer, dieauch kein Bedenken trugen, wenn sie keine Handelsartikelmehr hatten, die Matrosen bei den Weibern einzuführen.Die Weiber waren indeß nicht ihre Frauen, sondern Gefan-gene, die sie Amerikanischen Nationen abgenommen hatten,mit denen sie häufig Krieg führen.
Die neuesten Nachrichten über die Tschuktschen verdankenwir dem Russischen Admiral Lutke ^), der im Jahr 18i1,1auf der Insel St. Lorcnz landete und mit Rennthier-Tschuk-tschen zusammen kam, die ihn sehr freundlich begrüßten undum Tabak baten. Nachdem er ihnen Rauchtabak gereichthatte, verlangten sie auch Prnchi oder Schnupftabak, den siemit großer Lust schnupften. Im Dorfe Puauugoun warenTabak und eiserne Gegenstände für Männer und Frauen dieangenehmsten Gegenstände des Tausches. Alle Tschuktschen,mit denen Lutke Verkehr hatte, liebten den Tabak leiden-schaftlich und sie schätzten ihn höher als irgend ein anderesLebensbedürfniß. Jeder Tschuktsche besitzt eine Pfeife, mitweißem Blech oder Blei verziert, die er mit einem Ueberzugversehen in den Stiefeln trägt. Das hölzerne Rohr besteht auszwei ausgehöhlten Hälften, welche durch Riemen zusammen-