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Blüthen stehen beisammen und sind trugdoltig-rispig. DieBlumenrohre ist verlängert, gerade, walzig, oben aufgeblasenoder gleckig. Die Zipfel des Saums zugespitzt.
Diese Art soll ursprünglich in Maryland einheimisch ge-wesen sein, wo sie noch jetzt gebaut wird. Sie wird häufigin Ungarn und Griechenland kultiviert, und von da ist sieseit einigen Jahren in die Nheinpfalz gelangt. Metzgerhat folgende Unter- und Spielarten aufgezählt:
Erste Unterart. Ungestielter Maryland -Tabak.
Blätter stiellos, am Grunde geöhrt und am Stengelherablaufend.
s) Kurzblätteriger Maryland -Tabak.
Stengel sechs bis sieben Fuß hoch. Die weit von ein-ander stehenden Blätter sind eirund, ein und ein halb malso lang als breit.
Diese Spielart wird in der Havana gebaut, von wo derlandwirthschaftliche Verein in Heidelberg mehrmals Samenerhielt. Sie wird auch in Griechenland und Ungarn kulti-viert. In der Pfalz scheint sie nicht zu gedeihen.
b) Langblätteriger Maryland-Tabak.
Stengel fünf bis sechs Fuß hoch. Blätter länglich eirund,und aufrecht stehend, zwei bis dreimal so lang als breit.
Von dieser Spielart, welche zu den feinsten Tabaken ge-hört, scheinen fast alle im Handel vorkommenden Maryland -,Portorico-, Cuba- und Varinas-Tabake abzustammen, welchesich von den Virginischen Tabaken durch dünne, hellgelbeoder hellbraune Blätter, und durch feine, in rechten Winkelnvon der Hauptrippe abgehenden Nebenrippen leicht unter-