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aufgeführt. Der landwirthschaftliche Verein in Heidelberg erhielt Samen dieses Tabaks aus Podolien und der Walla-chei. Von ihm scheint der feine türkische Tabak zu kommen.
Zweite Abtheilung.
Tabakarten mit weißlichen oder grünlich-gelben Blüthen.
3) Bauern-Tabak, Veilchen-Tabak. biiootirmu rustiea.
Der kleine Stengel verzweigt sich vom Boden aus; dieBlatter sind gestielt, eirund und oben stumpf. Die Hauptrippedick, die Nebenrippen unterm rechten Winkel mit dieser ver-bunden. Die Blatt-Substanz dick, blasig und glatt. DieKelch-Einschnitte stumpf. Die weißlichgelbe kurze Blumen-rohre ist fast vom Grunde aufgeblasen und am Schlundeeingeschnürt. Die Lappen des Saumes kurz und abgerundet.
Diese Art ist ursprünglich in Brasilien und Guiana ein-heimisch gewesen, wo sie den Namen ?otum führte. Auchist sie unter dem Namen Amazonen-Tabak bekannt. Wahr-scheinlich gelangte dieselbe als Zierpflanze zuerst in die Gar-ten Lissabon's , und von da als Herbe cke I'^mbusssckeur,Herbe lVieotiune, Herbe clv In keine, kerbe 8ainte nachFrankreich und Italien . Zu den Zeiten Du lertrv's wurdedieser Tabak schon auf den Antillen gebaut. Auch wurde erin die Lander an der Westküste Afrikas und nach Asien ge-bracht. Als bloße Spielarten müßen wohl folgende von Bo-tanikern aufgeführte Arten angesehen werden:biieotiuna 8eIIorvii kinolr und Otto.
— 8uav6olon8 kobmÄnn.
— per8ioa kinckls^ (L(kvurtl8 kotsniorel kvKi8ter.bi«rv 8oris8 Voll. 6. p. 1592), als Tabak von 8ebiruribekannt.