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Metzger führt zwei Unterarten an:
a) Großblätteriger Veilchen-Tabak.
Mit eirundlichen, am Grunde schwach herzförmigen, blasigenund glänzenden lederartigen Blättern, und kurzer, gedrängterRispe. Der sehr verzweigte Stengel ist nur 3 bis 4 Fuß hoch.
Die Blätter verbreiten beim Rauchen einen Veilchen-Duft.
In Deutschland wird dieser Tabak bei hannoverisch Min-den, Duderstadt und bei Nürnberg gebaut.
d) Kleinblätteriger Veilchen-Tabak.
Mit eirunden, am Grunde zugerundeten oder verschmä-lerten, glatten Blättern, und verlängerter, lockerer Rispe.
Er liefert einen geringen Ertrag, aber sehr feine, wohl-riechende Blätter.
4) Vierklappiger Tabak. (Meotiana guackrivalvi»kursk. I^elimann p. 45 lab. IV.)
Die gestielten Blätter sind länglich, eiförmig und zuge-spitzt. Die trichterförmige Blumenkrone ist noch einmal solang als der Kelch, und die fünf Lappen des Rands sindabgestumpft. Die Blüthe ist im Inneren weiß und äußerlichschmutzig weiß. Die Samenkapseln sind vierklappig undhalbkugelig.
Diese Art wird nach Prinz Maximilian von Wird vonden Indianern am oberen Missouri gebaut und geraucht.
Außer obigen Arten, welche die bekanntesten sind, werdennoch einige andere angeführt, die zum Rauchen benutzt wer-den, aber noch nicht genau untersucht worden sind. Dahingehören lViootiun» inultivulvis, der von den Indianern amColumbia kiver gebaut wird; ferner blivotiunA. nanu im