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Hunden, woraus sich sogleich Eonvulsionen einstellten undder Tod sehr bald eintrat.
Grew^) und Lemery^) haben ebenfalls beobachtet, daßThiere, denen sie Tabaköl durch den Mund beigebracht hatten,von Konvulsionen befallen wurden und starben.
Albinus^) und Fontona^) stellten einige Versucheüber die Wirkung des Tabaköls an, welches sie Thieren inWunden einführten. Jener zog einer Henne und Taubeeinen mit diesem Del befeuchteten Faden durch die Haut,worauf zwar Eonvulsionen eintraten, die Thiere aber amLeben blieben. Auch ein großer Hund starb nicht, dem ersolches Del in eine Wunde des Schenkels geträufelt hatte,doch erbrach er sich heftig. Fontana sah nach der Ein-führung des Lels in Wunden stets Erbrechen eintreten, dieThiere starben aber nicht.
Carmlnati'ö) brachte Frösche in Recipienten, die mitTabak-Rauch gefüllt waren, worauf sie beschwerlich athmeten,erstarrten und in einer Viertel-Stunde todt waren. EinSperling zeigte dieselben Erscheinungen.
In neuerer Zeit hat sich Brodieb) zuerst wieder mitVersuchen über die Wirkung des Tabaks auf lebende Thierebeschäftigt. Hunde und Katzen, denen er eine bis vier Unzeneines starken Tabak-Ausgußes in den Mastdarm gespritzt hatte,
i) Ansenin 8»cietatis ncienkiaram I.on>1men«!s. p. 352.kour8 3e Oliimis.
?) Vis8. 3e T'skaco. k'runcol'urti kick Visckr 1695. p. l l.
Abhandlung über das Viperngift und einige andere Gifte. Berlin 1787. 4. S. 339.
ve nnimnlium «x mepilitibun interitu. p. 167.
") 1ixperiment8 snä 0d8ervstion8 on tke üitlerent moüen, in «-luckveeUIi >8 prockueeü b/ oertLin veKetadte ?oi 80 N 8 ; in kkil 08 opdicslVransst!tion8. Vol. 101. p. t82.