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2 Minuten hörten die Krämpfe auf. Das Thier lag wieleblos, sing aber nach und nach wieder an regelmäßig zuathmen. Anfangs langsam, dann etwas schneller. Um 10 Uhrrichtete es den Kops auf, zog die Gliedmaßen an, und zeigteRückkehr des Empsindungs-Vermögens. Der Kopf und dieGlieder zitterten stark. Um 10 Uhr l >/? Minute versuchte dasThier, da man es berührte, davon zu springen. Die Respi-ration war jetzt ganz regelmäßig, 107 Athemzüge in derMinute. Die Zahl der Herzschläge betrug 160. Das Zitternverschwand allmählig. Das linke Auge, auf welches das Ni-kotin eingewirkt hatte, erschien matt, trübe und mit Epithe-lium bedeckt. Auch nach dem Wegwischen des Epttheliumsmit einem Schwämme blieb das Auge trüb, und es schiennicht, daß das Thier mit demselben sah. Die Pupillen warenin beiden Augen sehr erweitert. Die Iris des linken Augeswar kaum zu erkennen. Um 11 Uhr hatte sich das Thierimmer mehr erholt, es ließ ziemlich viel Harn, und das linkeAuge thränte stark. Nachmittags fraß das Thier wieder, undblieb lebend.
- Versuchs.
Einem männlichen Meerschweinchen wurde um 10 Uhr20 Minuten ein Tropfen Nicotins in eine Hautwunde ander inneren Seite des rechten Oberschenkels gebracht. Gleichdarauf gerieth es in große Unruhe, schrie und athmete schneller.Um 10 Uhr 21 M. 30 S. siel das Thier auf die rechteSeite und bekam Zuckungen, die um 10 Uhr 22 Minuten intetanische Krämpfe übergingen. Nach 43 Sekunden ließendie Krämpfe nach, es athmete noch einigemal mit aufgesperr-tem Munde und um 10 Uhr 23 M. 58 S. war es todt.
Als um 10 Uhr 27 Minuten 36 Sekunden die Brust