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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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am meisten dem Blute aus einer typhösen Leiche, nur wares nicht so trübe wie dies meistens ist, sondern durchschei-nender.

Versuch 15.

Demselben Hunde wurden nach der Entziehung von etwasarteriellem Blute, in die linke Schenkel-Vene drei kleineTropfen Nicotins, mit 2 Cubik-Centimeter Wasser verdünnt,eingesprützt. Vor der Injection zahlte man 84 bis 85 Herz-schlage in der Minute, und 60 bis 64 stoßweise mit Geheulverbundene Athemzüge. Unmittelbar nach der Znjection wur-den die Athemzüge langsamer, aber tiefer; gegen 28 in derMinute, und die ausgeathmete Luft roch stark nach Nicotin.Die Zahl der Herzschläge war vermehrt. Plötzlich strecktedas Thier die Gliedmaßen stark aus und es traten heftigeConvulsionen und Tetanus ein. Die Pupillen waren sehrerweitert. Zwei Minuten nach der Einsprützung deS GiftSwar das Thier todt.

Gleich nach dem Tode wurde die Brust geöffnet undzunächst, um 10 Uhr 35 Minuten, der nvrvus pkrenieusmechanisch und Magneto-elektrisch gereizt, ohne daß Eontrac-tionen im Zwerchmuskel eintraten. Directe Reizung diesesaber verursachte Zuckungen. Das Herz stand still; nach derelektrischen Reizung aber zogen sich der rechte Vorhof unddie rechte Kammer zusammen und fuhren eine Zeit lang fortundulatorisch zu zucken. Der linke Vorhof contrahirte sichebenfalls noch etwas, wiewohl schwach. Die linke Kammerjedoch gar nicht.

Um 10 Uhr 54 Minuten zogen sich nach Reizung einesAstes des IVorvi eruralis der linken Seite, wo die Pulsaderunterbunden worden war, die Muskeln des Unterschenkels