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16 Minuten 55 Sekunden wieder aufhörten. Das Athmenwar schnell und blasend, der Puls sehr klein, und die Pu-pillen erschienen sehr weit und unbeweglich. Um 11 Uhr24 Minuten traten nochmals Krämpfe ein, erst titanischeund dann klonische, die um 11 Uhr 25 Minuten 45 Sekun-den wieder verschwanden. Das Athmen wurde ruhiger. DiePupillen verengten sich wieder, und zwar die des linkenAuges mehr als die des rechten.
Von nun an stellten sich keine Krämpfe mehr ein. DerHund erholte sich nach und nach, er war jedoch sehr matt.Die Wunde wurde zugenäht. Der losgebundene Hundkonnte gehen, legte sich aber bald nieder und blieb ruhigliegen. Vorgesetztes Wasser mit Milch berührte er nicht. Nach-mittags aber zwischen 3 und 5 Uhr hatte er es gesoffen.Am andern Tag lief er öfters im Zimmer umher und ver-schmähte die Nahrungsmittel nicht. Und so ist das Thier amLeben geblieben und hat seine frühere Munterkeit wieder er-halten.
Die Resultate der angestellten Versuche sind folgende:
1) Das Nicotin, der wirksame Bestandtheil des Tabaks,ist unläugbar eins der stärksten und schnell wirkendsten Gifte.Ein oder einige Tropfen Nicotins in die Mundhöhle, aufdie Zunge, die Schleimhaut der Nase oder auf die Bindehautdes Auges gebracht, in den Mastdarm, die Brust- und Bauch-höhle gesprüht, in Wunden geträufelt, oder unmittelbar indas Blutgefäßsystem eingeführt, sind hinreichend ein Thierbinnen sehr kurzer Zeit, in einigen Sekunden oder Minuten,zu tödten. Selten nur blieb ein Thier am Leben, und dasnur, wenn eine sehr kleine Menge des Gifts angewendetwurde. So namentlich ein Meerschweinchen, dem ein kleinerTropfen Nicotins in ein Auge geträufelt war, und ein Hund,