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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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schädlich, welche an Verdauungs-Beschwerden leiden, eineschwache Brust haben, zu Catarrhen und Bluthusten geneigtsind, oder Tuberkeln in den Lungen haben.

Kurz vor einer Mahlzeit ist das Rauchen zu unterlassen,weil es die Eßlust vermindert, die Empfindlichkeit der Zungeabstumpft, und die Energie der Nerven der Verdauungs-Dr-gane schmacht. Auch gleich nach einer Mahlzeit ist es nach-theilig, besonders wenn viel Speichel ausgespuckt wird. Esstört die Verdauung und verursacht leicht Schluchzen, Aus-stößen und Magendrücken, wie schon H. Ludolf^), I. Her-men! u. a. dargethan haben. Man hat ferner das Ta-bakrauchen beschuldigt, daß es die Zähne angreife, verderbeund zerstöre. Dieß ist jedoch ungegründet. Das emppreu-matische Del des Tabaks bräunt und schwärzt wohl den Zahn-schmelz aber es greift die Zahnsubstanz nicht an. Bekanntist, daß die Indianer Nord-Amerikas , welche starke Rauchersind, bis in das höchste Alter schöne und gesunde Zähne be-halten. Gleiches berichtet Bergmann von den Kalmü-cken, welche selten die Tabakpfeife aus dem Munde bringen.

Die Gegner des Tabaks, Van Helmont ^), Eotungi^),Crescent Fagon°), de la Sone?), Ferrein^), Tissot^)

') ve '5absci noxs post psstum. Lrkoriliae 1723.

Vis8. so post cibiioi tumus tsbsci vocet? ksrisüs 1749.

?) Nomadische Streifereien unter den Kalinucken. Riga 1804.B.2S.59.ve inortis occssione. p. 473.kiocetne cerebro tsbsci usus ? ksrisiis 1690.

") viss. so «x tsbsci usn treguenti vits drevior. ?sri8iis 1699.viss. resp. Lsriolie so tsbscuin bvmioi sit lentum vcnennm.ksrisüs 1751.

viss. resp. Uisss s» ex tsbsci usu kreguenti vitse summs brs-vior? ksrisiis 1753.

Lx>8tolse prscticse p. 337.