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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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nungen in den Schlund und Magen gelangt. Tabakschnupferräuspern auch meistens Schnupftabak mit dem Schleim aus.Bemerkenswerth ist es ferner, daß Wahnsinnige, nach denBeobachtungen von Lorryi), Zsenflamm?), Greding ^)u. a. oft eine große Neigung zum Tabakschnupfen haben,und nicht selten selbst Schnupftabak verschlucken. Greding nahm wahr, daß ihnen dies häufig Anfälle von Wuth undEpilepsie zuzog.

Die Erhalationen des Tabaks, wie sie in Tabak-Fabrikenvorkommen, haben auf die in denselben beschäftigten Arbeiter^ keine solche schädlichen Wirkungen, wie sie von Namazzini,Fourcroy, Eadet - Gaßiicourt, Patissier u. a. ge-schildert worden sind. Dies hat sich schon aus den Unter-suchungen Parent- Duchatelet's und Darcet's* *) erge-ben, welche sie über den Gesundheits-Zustand der Arbeiter inden Tabak-Fabriken Frankreichs angestellt haben. Und damitstimmen ferner die neuesten ausführlichen Berichte überein,welche Melier5) nnd Simeon^) in Paris , Pointe inLyon, Ruefs) in Straßburg und Dieudonno^) in Ant-werpen veröffentlicht haben. Nur Anfangs bieten die Arbei-ter dieselben Erscheinungen dar, wie sie bei Menschen vor-kommen, welche Tabak zu rauchen beginnen. Sie leiden an

>) vs Uelsocdoiis p. 374.slierapi» maniae.

>) kommeiitntion. Lipsieus. Vol. 14. p. 650.

*) Dunstes ä'tlxKieiie pudtiqu« st OeUeOecine tvj-nle >829.1?. i.p 169.') Ibiä. >845.

») — 1845 Oet.

') Odservation« 8ur les malnüies suxquell>!8 sovt su^ets tes ouvrier»emplo^es a I» inaiiufscture rosste 6e8 ^abscs ä I>^oii.b) ve I'inNuenee äu taksc 8»r Is 8»ote äe8 ouvrierx; in Karelte ms-tliosle 6« StrssbourK >845. p. 5. 55.