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tabak heftiges Niesen verursacht hatte, ohne daß er denselbengerochen.
Das Tabakschnupfen wird vielen Menschen durch Ge-wohnheit so sehr zum Bedürfniß, daß sie zu keinem Geschäftaufgelegt sind, wenn ihnen die Schnupftabak-Dose fehlt.Schwächlichen, sehr reizbaren und nervösen Personen ist dasSchnupfen nicht zuträglich, indem es eine heftige Aufregungdes Nervensystems verursacht. Lorry *) gedenkt einer Frau,die hysterische Anfälle bekam, wenn sie Schnupftabak nahm.Der unmäßige Gebrauch desselben ist, wie Cvhausen?),Malvet^) u. a. gezeigt haben, sehr schädlich; er stumpft denGeruchsinn ab, bewirkt starken Andrang des Bluts zum Kopsund zum Gehirn, und verursacht Kopfschmerz, Schwindel undAnlage zur Apoplexie. Ehvmel erzählt, daß einer seinerFreunde, der viel Spaniel geschnupft hatte, bewußtlos nieder-fiel und mit kaltem Schweiß bedeckt wurde. Es ist fernerein Fall mitgetheilt,^) in dem ein Mann, in Folge des un-mäßigen Schnupfens in einen Zustand von Lethargie verfiel,in dem er am siebenten Tage starb. Starke Schnupfer leidenferner nicht selten, wie schon Triller^) bemerkt hat, anVerminderung der Eßlust, an Uebelkeit, Ekel und Dispepsie,verbunden mit Schmerz im Magen und Unterleib. Diesrührt daher, daß Schnupftabak durch die Hinteren Nasenöff-
') Ile Nelsiietiolls. i. p. 123.
') ve pic» nasl seu 3s r«bsei stei'iiuwlorii adusu et uoxs. ämste-lockawi 1716.
^ tkibsoo llsrikus sssumto peculisris quseOsin cepksIüKise Spe-eres, «liique »tsectus. ?sris!>s 1733.
') Lpkemer. ^csOemise d'sturse curiosoruin vec. 2. ^vn. 10. p. 222.') ve 7'sbstci ptacmici sbusu, sisectns vsotrlculi causn. rvitten-derx-»e 1761. vpuseuls meckic» Vol. I. p. 220.