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Geschichte des Tabaks und anderer ähnlicher Genussmittel / von Friedrich Tiedemann
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teien über die Staats-Einrichtungen, die Borzüge und Nach-theile der absoluten und constitutionellen Monarchien, derRepubliken, der Volks-Souveränität, des Socialismus undCommunismus. Hier werden die Verfügungen der Regierungenund die Verhandlungen der Kammern einer scharfen Kritikunterworfen. An diesen Orten endlich werden die Wahlen derMitglieder für die Stände und Magistrate besprochen, undderen politische Färbung beleuchtet.

Befremden kann es nicht, wenn die von den Männernverlassenen, dem Tabak und der Politik grollenden Frauenin ihren Vergnügungen und Erholungen ebenfalls ihre eige-nen Wege gehen, und in Kaffee - und Thee-Eirkeln, in Spiel-partien, im Besuche des Theaters, der Concerte und Ballesich zu entschädigen suchen. Die Kinder daheim indeß bleibensich selber oder der Aufsicht des Gesindes überlassen, unddarin ist eine Hauptursache der vernachläßigten Erziehung undderen Folgen begründet, worüber so vielfältig Klagen ge-führt werden. Welcher auffallende Eontrast zeigt sich hierinzwischen jetzt und ehemals, da unsere Vorfahren mit ihrenobsolet gewordenen Sitten und Gebräuchen noch pflegtendie Abende den Studien, der Lectüre, dem Unterrichte derKinder, und der gemüthlichen Unterhaltung und Erholungin traulichen kleinen Familien-Kreisen zu widmen.

Unter den angegebenen Verhältnissen hat der Verbrauchdes Tabaks in neuester Zeit aus eine Weise zugenommen,welche Staunen erregt und an das Unglaubliche gränzt. Mitjedem Jahre ist derselbe noch immer in Zunahme begriffen, wieaus den Handelsberichten erhellet. Der bedeutendste Srapelplatz Deutschlands für den Handel mit überseeischen Tabak istBremen , und hier betragt die Einfuhr im Jahr durchschnitt-lich dreißig bis sechs und dreißig Millionen Pfund. Nach amt-