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Garnison von 5000 Mann hat, betrögt nach eingezogenenErkundigungen die Zahl der Rauch- und Schnupftabak-Fa-briken 17. In 65 Laden werden nur Eigarren verkauft,und in 278 Kaufladen Schnupftabak, Eigarren und andererRauchtabak, also zusammen 360.
Wahrhaft an das Unglaubliche gränzt die Eigarren Fa-brikation in Bremen . Nach den neuesten Nachrichten >) be-fanden sich daselbst im Jahr 185 l, bei einer Einwohnerzahlvon 70,000, nicht weniger als 1708 Cigarren-Fabriken mit5371 Arbeitern, 4106 männlichen und 1264 weiblichen Ge-schlechts. An feinen Tabaken wurden zu Eigarren verarbeitet5,301,000 Pfund, im ohngefähren Werthe von 1,000,000Thalern Gold. Verfertigt wurden 327,624,000 StückEigarren, im Werthe von 2,376,742 Thalern. Von diesenwurden seewärts ausgeführt 76,455 Mille im Werthevon 253,776 Thalern, und land- und flußwärts 251,169Mille im Werthe von 1,882,056 Thalern. Die Cigarren-Zusuhr aus Havana und anderen überseeischen Plätzenbetrug im Jahr 1851 5890 Mille, im Werthe von
102,950 Thalern. Darunter befanden sich auch ColumbiaEigarren von vortrefflicher Qualität. Die Total-Ausfuhrvon Eigarren aus Bremen im Jahr 1851 betrug 285,921Mille in Bremen fabricirter und 4711 Mille Havana-Cigarren.Der durchschnittliche Preis Bremer Cigarren war im Jahr1851 7'/z Thaler für das Mille, und der Havana-Cigarren22^ Thaler. Im Jahr 1850 dagegen betrug der Preisder Bremer Eigarren nur 6'/^ Thaler für das Mille und
') Ueber Bremens Cigacren-Geschäfl im Jahr 185t vom Maklers.Schäfer; in der Beilage zu Nr. 19 des Bremer Handelsblattsvom l I. Sept. 1852.