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Der zum Opium-Rauchen nöthige Apparat besteht auseiner kleinen Lampe, einer stählernen Nadel und der Opium-Pfeife. Diese ist aus einem etwa 18 Zoll langen Rohr vonBambus oder Ebenholz und einem meßingenen Pfeifenkopfzusammengesetzt, welcher die Gestalt einer Birne hat. Andem oberen abgestutzten breiten Ende befindet sich in derMitte eine kleine Lcffnung, die groß genug ist, um dieSpitze der Nadel mit einem Stückchen brennenden Opiumseinzuführen. Die ärmeren Klassen überlassen sich dem Rau-chen in eigens eingerichteten öffentlichen Buden, in denen anden Wänden mehrere Bänke von Bambusrohr, mit Mattenoder Rattans aufgestellt sind, auf welchen sich die Raucherniederlegen. Die Bornehmen haben in ihrer Wohnung einelegant möblirtes Gemach, in dem sie die Freunde mitTschandu und Thee bewirthen. Nachdem sich die Raucherauf die Lager ausgestreckt haben, nehmen sie aus ihrer Opium-Büchse eine kleine Ouantität Tschandu von der Größe einerErbse, und befestigen sie an der Spitze einer sechs Zoll langenNadel. Diese setzen sie einige Sekunden lang der Flammeder Lampe aus, bis sich das Opium aufbläht, und ein dicker,aromatisch riechender Dampf aufsteigt. Die Spitze der Nadelmit dem brennenden Opium wird dann in die Leffnung desPfeifenkopfs eingeführt, und der Dampf wird eingezogen,den die Raucher einige Zeit bei sich behalten, und danndurch die Nase ausblasen. Diese Operation wird mehremalewiederholt und so lange fortgesetzt, bis das Opium seineWirkung äußert, was verschieden ist, je nachdem sich derRaucher mehr oder weniger an das Opium gewöhnt hat.Der Rauch soll angenehm schmecken, und sein Geschmack demdes seinen Oels des Mohnsamens ähnlich sein.
Anfangs sind die Raucher sehr heiter, aufgeweckt und ge-