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Numph gibt es mehrere Varietäten. Betel-Pfeffer wirdin allen tropischen Landern Asiens gebaut. Er gedeiht ambesten auf schattigem, feuchtem und schwerem Boden in derNahe des Aequators . Die Blätter, welche denen der Weideoder der Lorbeers gleichen, schmecken scharf aromatisch. DieBewohner der Admiralitäts- und anderer Südsee-Jnseln be-dienen sich zum Kauen auch der Blätter des Siriboa oderMalimiri Pfeffers (?iper siriboa, malimiri).
Die Betelnuß ist die Frucht der Areka oder Betelnuß-Palme (^roea «ateobu bin.), die im Malaischen ksnan»,im Javanischen ckambi, im Sanskrit und Hindu 8upari, inder Telinga Sprache ^rsvk, und im Arabischen kuko! oderkaute! genannt wird. Diese schöne Palme, die eine Höhevon 30 bis 40 Fuß erreicht, wächst wild auf den Philippinen,Molukken und Sunda-Jnseln, welche ihre eigentliche Heimathsind. In großer Menge findet sie sich auf der WestküsteSumatras , wo die Nüße einen wichtigen Handelsartikel aus-machen, und nach Bengalen, China und selbst nach Japan ausgeführt werden. Sehr reich an solchen Palmen ist fernerCeylon, wo es dreierlei Arten geben soll. Die dort wachsen-den Nüße übertreffen nach Bertolacci >) an Feinheit desAroma die aller andern Länder. Zur Zeit, da die Holländerdie Insel besaßen, war der Handel mit Arekanüßen ein sehreinträgliches Monopol und die Einwohner mußten dieselbengegen sehr geringe Preise in die Holländischen Waarenhauserabliefern. Gegen Norden hin findet sich die Palme nichtweit über den Wendekreis hinaus. Nur in der Nahe derMeeresküste kommt sie noch in Kanton und in Fukian, undauf den Inseln Formosa, Pulo Penang und Pulv Condor
') Viev p. 1S8.