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kauft'). Der Baum, der auch unter dem Namen Frogolabekannt ist, findet sich nach Carli und Zuccchelli ebenfallsin Eongo und Angola , nach Finch an den Ufern der oberenGambia , und nach Barbot und Matthews in den Wäl-dern zu Sierra Leona. Palissot de Beauvais^) hatihn zuerst unter dem Namen 8t«roulia aeuminuta genau be-schrieben und abgebildet.
Mehrere Nüsse, vier bis zehn, von der Größe der Kasta-nien, sind in einer harten, schotenartigen Samenkapsel ent-halten. Aeußerlich sind sie grünlich, im Inneren röthlich.Sie schmecken angenehm bitter, etwas aromatisch und ad-stringirend. Beim Kauen werden die Zähne und der Spei-chel gelb gefärbt. Die Neger kauen sie meistens kurz voreiner Mahlzeit, wodurch die Absonderung des Speichelsvermehrt und die Eßlust gereizt wird. Die Speisen undselbst schlechtes Wasser erhalten dadurch einen angenehmenGeschmack, ferner mundet der Palmwein und der Tabakbesser. Das Kauen der Nüsse trägt zur Erhaltung derZähne und des Zahnfleisches bei, und soll die Absonderungdes Urins befördern. Kaut man sie Abends, so wird derSchlaf gestört. Die vornehmen Neger kauen fast beständigGuru-Nüsse und schreiben ihnen eine große Wirksamkeitgegen Impotenz zu. Auch bei den Europäern, besondersden Portugiesen ist der Gebrauch üblich.
Die Neger in Congo kauen nach Cavazzi und Labatferner die Blätter einer Pflanze, Ncaßa genannt, auf ähn-liche Weise wie die Indier und Malaien den Betel.
>) Levne äe I'Ori'evt 1849 ^uli.
*) klare 6'Ovsre et Lenin 1. l p. 41. klnncke 24.
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