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[Schreiben an Leonhard Escher] / H.C. Escher
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392
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gen nach Hause kehrt, sich selbst nicht noch man-che Fragen aufzuwerfen hat , welche ihm der Ueber-blick, den er von jenen Kuppen genofs, beantwor-ten w'iirde , die ihm aber immer ein Räthsel blei-ben , weil er nicht leicht zum zweitenmale die näm-lichen Gebirge ersteigen kann. Ist aber derGeoguost zugleich ein geübter Zeichner, so kanner sich in zwei Stunden leicht die beidseitigenProlilansichten , die jede der erstiegenen Kuppen ge-währt , aufzeichnen , und ist er recht geübt, sozeichnet er in rj bis 6 Stunden die ganze Zirkular-aufsicht auf Solche Zeichnungen können dann beiBearbeitung der gesammelten Beobachtungen , wenn siemit gehöriger Sorgfalt aufgenommen und ausgefiihrtsind, zu Rathe gezogen werden, und liefern oft Resul-tate an die man bei Verfertigung derselben gar nichtdachte. jSo z. B. zeichnete ich schon im Jahre 1792,als man noch an keine Panorama dachte, auf derSpizze des Fieudo am Gottharde eine vollständigeZirkularaussicht: noch war mir das Streichen derGebirgsketten unbekannt, und über die Schichten-senkung hatte ich sehr unbestimmte Begriffe. Erstmehrere Jahre nachher entdeckte ich am Gotthardeden fächerförmigen Stand der Schichten: aber dieAusdehnung dieser Schichtung war mir »och unbe-kannt : ich zog mein Fieudo - Panorama hervor,spannte dasselbe in einen Reif, orientirte es, undfand den fächerförmigen Scliichtenstand in seinenProfil,msichten so auffallend darin aufgezeichnet ,