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Geschichte der Gemeinde Wetzikon / von Felix Meier ; herausgegeben von der Lesegesellschaft Oberwetzikon
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Ich Albrecht von Landenberg, Ritter, thun kund aller-menklichem mit diesem Brief für mich und all myne Erben undNachkommen, daß ich einen steten und ewigen Wechsel gethan hanmit dem Ehrwürdigen geistlichen Herrn Johansen, Abt des Gottshusze Rüti , also daß ich ihm geben han ein Wiesen, gelegen zu Me-dikon, die man nennt die Oberwies, stoßet einthalb an derWidumwies von Wetzikon und anderhalb an das Riet, das jetzt derBreitenacher inne hat und niederthalb an den Bach und stoßet hinusan die Aecher und hat die selb Wies mir jährlich sechs ViertelKernen Zins galten. Um die selb Wies hat mir geben der vorge-nannt Abt Johans für sich und syn Gottshus und all syn Nach-kommen ein Wiesli, gelegen im Kempter Feld und stoßet ander Herren Wies und anderthalb an Rudi Schmid's Gut. Und istdieser Wechsel beschehen in sölicher Weise und mit diesen Gedingen,dag nun hinnenhin vom Datum dieß Briefs an der vorgenanntAbt Johans und der Couvent des Gottshus ze Rüti und all ihrNachkommen die vorgenannt Wies, die myn eigen ist gsyn, nutzen,nießen, besitzen und entsetzen sönd und mögend, wie ihnen daskommlich ist und soll ich noch myn Erben noch Niemand von deßwegen sie daran nit sumen noch irren in keinerleiwys ohn Gefährd.Deßglychen soll ouch ich und all myn Erben und Nachkommen ouchnutzen, nießen, besitzen und entsetzen das vorgenannt Wiesli, imKempter Feld gelegen, als vor stahl ungefährlich. — Ich der vor-genannt Albrecht von Landenberg, Ritter, han ouch diesen Wechseldarum also gethan und mit dem Geding, daß die vorgenannten, derAbt und der Convent und all ihr Nachkommen, jährlichen uf santBarbaren, der Heiligen Jungfrowen Abend, mir und Frow Jtenseligen, geboren von Hunwil, myner ehlichen Frowen und Albrechtvon Landenbergs, unsers ehlichen Suhn's und aller myner Vorderenseligen, Jahrzyt begahn sönd mit Seelmessen und Vigilien, als sieandre Jahrzyt ehrberlich in ihr Gottshus begahnd und sönd dasJahrzyt also in ihr Jahrzytbuch schrieben und ordnen, daß es alsojährlichen begangen werd als vor geschrieben stahl ungefährlich. Unddeß zu wahrem, stetem Urkund so han ich myn eigen Jnsiegel osfenlichgehenkt an diesen Brief, der geben ist an sant Verenentag nachChristi Geburt vierzehnhundert Jahr und darnach in dem einund-dryßigsten Jahre.

Das vorerwähnte Wiesli auf dem Kempterfeld liegt zunächst ober-hab Wetzikon links am Wege nach Ettenhausen und befindet sich datoim Besitze von Kantonsrath A. Hirzel.

Im Jahre 1439 vertauschte Albrecht von Landenberg abermalsGüter zu Medikon an den Abt Johannes und das Kloster Rüti gegensolche zu Oberm etzikon. Er gab dem Abte für frei und eigen: Eine