Buch 
Geschichte der Gemeinde Wetzikon / von Felix Meier ; herausgegeben von der Lesegesellschaft Oberwetzikon
Entstehung
Seite
148
JPEG-Download
 

148

Wiese zu Medikon, stoßt au die Oberwies, die er vormals dem Gottshusze Rüti geben hat und ein Wiesen, hat ghört in die Widem ze Wetzikon ,stoßet unten au den Bach und anderthalb an die Oberwies und gahtjährlich darab ein Viertel Kernen an die Kilchen ze Wetzikon und darznein Wiesplätz, lit onch ze Medikon, stoßet an den Bach und an Nnbeii-huser Güter und oben an der von Rüti Riet. — Der Abt gab demAlbrecht von Landenberg: Eine Wiese, gelegen zu Wetzikon bei derSchmidten und stoßet an die Herrenwies und eine Wiese, stoßet an dieWidemgüter zu Wetzikon . — Der Brief, besiegelt von Albrecht vonLandenberg, ist geben us sant Ulrichs, des Heiligen Bischofs Tag, daman zählt nach der Geburt Christi tusendvierhundertdryßig und darnachini nünten Jahre.

Im Jahre 1441 gab das Kloster Rüti die von Albrecht von Lan-denberg erworbenen Güter, welche seit dieser Zeit das Rütiwidumgenannt wurden, dem Wernli Weber zu Medikon als ein Erblehenund 1451 verlieh es ihm auch noch sein unten daran gelegenes Riebt,das sogenannte Rütinenriedt, sechs Mannwerk groß.